Vielen Dank. Wir sind jetzt live. Herzlich willkommen zu den Klimagesprächen bzw. heute Klimafrühstück. Herzlich willkommen an die Zuseher von DorfTV und natürlich an die Runde hier, die sich heute schon um 9 eingefunden hat, einfach einmal zum Frühstücken und heute Vormittag wollen wir ein bisschen Replik passieren lassen, was sozusagen gestern Abend bei den Klimagesprächen diskutiert wurde und vertieft wurde und da werden wir jetzt in verschiedenen Themenfeldern und das sieht man auch da, wir haben gestern Abend auch gesammelt, welche Themen jetzt von denen, die hier Forchtorf eine interessante Entwicklung oder Weiterarbeit und Möglichkeit wäre, dann vielleicht auch in die Umsetzung zu bringen später mal. Und dazu hat es immer wieder Gruppen gegeben. Das heißt, wir haben dann in Summe sechs Themen bearbeitet und Themenfelder wie das gute Leben für alle oder Kreislaufwirtschaft oder ein Klimafahrplan für Forchtorf zu entwickeln oder das Themenfeld Mobilität anzuschauen, Konsum und Natur und Garten. Das waren so die Themenfelder, die von allen sozusagen am meisten auch genannt wurden. Darunter hat es natürlich noch Vertiefungen geben und auch noch details in ganz verschiedenen richtungen wo man auch schon von plastik über kreislaufwirtschaft zero waste immer wieder klastert haben und dann aus dem heraus sondern einfach themenfelder entwickelt worden und beginnen möchte mit dem themenfeld 1 und da fangen wir mit einem guten Leben an und da darf ich jetzt die Hannelore klein nochmal raus bitten, die uns da ein bisschen was über die Gruppe erzählen wird. Die Musik schaut mal aus, hört man die? Ist aus. Okay. Ja, guten Morgen. Sozusagen, noch einmal. Das Themenfeld Gutes Leben, da warst du auch in der Gruppe dabei. Und da ist als erstes gestanden so aus Ausgangsfrage bei euch, so was macht zufrieden und glücklich? Das ist ja recht eine große Frage. Und da darf ich jetzt einfach an dich geben, was ist da bei eurer Gruppe dann in dieser Stunde entstanden? Ja genau, also wir wollten uns über das gute Leben für alle austauschen. Da war die Motivation, dass man eine gute Klimazukunft nur kriegt, wenn man sich wohlfühlt und wenn man eben ein gutes Leben führen kann. Und damit man ein gutes Leben führt, war eben schnell diese Fragestellung da, die du jetzt vorgelesen hast. Also was macht denn eigentlich zufrieden und glücklich? Und dann sind wir schon darauf gekommen, dass das sehr verschieden ist. Also dass da spontan einmal recht unterschiedliche Dinge kommen. Und ja, dass es den Dialog braucht, um da vielleicht auch tiefer zu schürfen. Also dass so in unserer Gesellschaft und sicher auch in Forchtorf, nehmen wir uns da nicht aus, viel auch zuerst einmal oberflächliche Bedürfnisse kommen, die da vielleicht ausgesprochen werden. Und erst wenn man sich tiefer unterhält, kommt man auf andere Ideen. Weil man natürlich alle durch Sozialisation, kommt man auf andere Ideen, weil man natürlich alle durch Sozialisation, Konsum, Wirtschaftswachstum, jeder soll konsumieren, auch recht beeinflusst sind, sozusagen was man braucht, dass man glücklich ist. Und wir haben uns dann ja auch die Frage gestellt, wenn es um eine gute Klimazukunft geht, so das was, da hört man ja auch viel von Verzicht und wir haben halt wichtig gefunden, dass man auf das schaut, was man gewinnt. Und das haben wir dann so ein bisschen gegenübergestellt. Und sozusagen das gute Leben, da möchte man ja auch nicht das Gefühl haben, dass man auf etwas verzichtet. Und da sind wir dann vor allem ganz stark und ganz schnell auf das Thema Zeitwohlstand gestoßen. Wie definiert ihr Zeitwohlstand? Oder habt ihr eine gemeinsame Definition gefunden? Nein, definiert haben wir es nicht. Es ist einfach als Wort gefallen. Und ich habe dann auch überlegt, von gestern auf heute, also der Friedrich Bergmann ist mir dann zum Beispiel eingefallen, dass wir mit seiner Aussage tun können, was man wirklich, wirklich will. Und für das braucht man zum Beispiel Zeit. Und so diese Frage, wo kann man sich Zeit schaffen, wenn man weniger konsumiert, kann man weniger arbeiten, weil man weniger Geld braucht, wenn man Talente untereinander austauscht, ist es vielleicht so, dass man auch Zeit gewinnt und dann kann man verlangsamen zum Beispiel und das macht vielleicht dann auch gesünder, also sozusagen ausgehend vom Zeitwohlstand sind wir dann auf andere Themen gestoßen, wo man eigentlich was gewinnt, also als echter Wohlstand, im Gegenteil zum Wohlstand, wo man sich mit Geld viel kaufen kann, sozusagen. Also da ist dann gegangen, man kann eben Langsamkeit gewinnen oder Stille oder auch Finsternis, also wenn man jetzt die Lichtverschmutzung hernimmt zum Beispiel, soziale Kontakte zu vertiefen und auch in einer Qualität wieder zu erleben und in einen Austausch zu kommen, nicht nur zu hetzen oder so. Dann ist man wahrscheinlich auch gesünder. Also solche Themen, auf die sind wir da recht schnell gekommen. Also dass man auch viel gewinnen kann. Es geht nicht nur darum, auf etwas zu verzichten, auf die sind wir da recht schnell gekommen. Also dass man auch viel gewinnen kann. Es geht nicht nur darum, auf was zu verzichten, auf den Flug, keine Ahnung, auf die Bahamas oder verzichten, jede Saison neue Kleidung einzukaufen oder so Sachen. Und dann haben wir uns aber auch überlegt, wie kann das jetzt gehen, Furcht auf, weil um das ist es ja gegangen. halt auch überlegt, ja und wie kann das jetzt gehen, weil um das ist es ja gegangen. Wie erfährt man was für jeden Einzelnen, wo da der Ansatzpunkt ist und wie schafft man eine Bewusstseinsentwicklung, weil eben dieses Gefälle von was man mal schnell antwortet, wenn man gefragt wird, was macht dich zufrieden und glücklich. Da ist auch ein Beispiel aus der Schule gekommen, zum Beispiel, das war ja die Frau Direktorin O Olaf von der Volksschule da gestern, die dann auch gesagt hat, was antworten die Kinder zuerst einmal und wenn man dann tiefer fragt oder die Frage immer wieder aufwirft, was kommt dann? Und da ist diese Feststellung, dass das dann weggeht vom Konsum, dann geht es auch plötzlich, dass wir Zeit zum Spielen haben mit ihnen oder so antworten. Kommt da auch der Zeitaspekt wieder stärker? Genau, da ist auch dieser, dass wer Zeit für sich hat, dass das dann eigentlich schon Seele und Psyche mehr stärkt und nährt als eine Riesentechnik, Legopause oder so. Und so der Umkehrschluss, was glaubt ihr, oder habt ihr das diskutiert, was das dann für das Klima bewirkt? Das heißt, wenn man weniger tut, weniger reist, oder mehr an Zeit zur Verfügung hat, also ist das eine andere Form von Balance, oder ist das, also habt ihr da irgendwie auch noch weiter diskutiert? Ja, also wir sind eben, so wie ich vorher gesagt habe, das sind ja Dinge, die dem Klima auch gut tun. Also wenn man Stille und Finsternis vielleicht wieder mehr kriegt oder saubere Luft und klares, gesundes Wasser, das ist etwas, was man gewinnen kann, wenn das einfach vermehrt. Also wir sind halt auch geschwankt zwischen über Frucht aufzureden und dann doch global oder regional, weil wir sagen, ein gutes Leben für alle, um das ist es uns gegangen. geschwankt zwischen über Furcht aufzureden und dann doch global oder regional, weil wir sagen, ein gutes Leben für alle, um das ist es uns gegangen und damit haben wir halt nicht nur Furcht aufgemacht, sondern letztlich die ganze Welt, weil richtig gut gehen kann es jedem Menschen eigentlich nur, wenn es allen Menschen auf der ganzen Welt gut geht. Also es ist eine ganz starke soziale Frage damit verknüpft und Klimagerechtigkeit ist ja da auch so ein Schlagwort. Also wir können ja nicht nur schauen, dass es bei uns gut bleibt oder so. Aber was wir uns überlegt haben, ist halt Maßnahmen, wo man den Vorurteil jetzt ansetzen kann und das ist halt wirklich diese Gespräche zu führen und diese Bewusstseinsentwicklung einzuladen und Gespräche einzeln, wo man wen trifft, also immer wieder zu fragen, was macht dich eigentlich glücklich und wenn du das dann gekriegt hast, was braucht es dann und so, um da einfach tiefer zu kommen und auch Interviews zu führen, ein Schulprojekt war angedacht und Kunstaktionen vielleicht in die Richtung und dann war noch so eine Vision, so wie mitten im Dorf hat es dann geheißen, ich muss jetzt auf meinen Schuhzettel schauen, wo es darum gegangen ist, einen Ort zu haben. Es wäre dann ein physischer Ort, wo das stattfindet. Das war schon gedacht, das physische Ort, wo man einfach Ansprechpersonen hat, wo Leute sich Zeit nehmen, da zu sein für verschiedenste Herausforderungen, mitzuhelfen, Lösungen zu finden oder einmal einfach nur zu sprechen. Und da spielen natürlich dann auch wieder so eh bekannte Konzepte wie Zeitbanken oder Talente Tauschbörsen oder so rein, aber auch einfach, dass man eben auch nicht vereinsamen muss, was ja auch zum guten Leben gehört, sondern da ist wer, der hat aufgrund all dieser Veränderungen Zeit, einfach mit einem einmal zu reden und zuzuhören. Also das ist ja dann wieder ganz niederschwellig eigentlich. Habt ihr da schon einen Ort in Forchdorf identifiziert oder war das einmal nur so? Also es gibt Ideen, wo das sein könnte, weil es natürlich schön wäre, wenn das recht zentral ist und auch wieder barrierefrei natürlich und das ist auch ein wichtiger Punkt. Genau, aber noch nicht näher ausführbar. Okay, gibt es etwas, was ich vergessen habe, die zu fragen, beziehungsweise anzumerken? Ja, es ist ein Riesenthema natürlich und ganz komplex und vernetzt. Und es war ein erstes Gespräch und es war total spannend, auch in der kleinen Gruppe eben schon zu sehen, ein erstes Gespräch und es war total spannend, auch in der kleinen Gruppe eben schon zu sehen, so, was ist für jeden aber dann trotzdem wichtig, um sich auch wohlzufühlen und ich glaube, dass das so eine große Herausforderung ist, dass man sozusagen zwar schaut, dass es in Balance kommt und trotzdem jedem auch seine Individualität zugesteht. Also der eine braucht halt mehr warmes Wasser und der andere kauft halt doch gern mehr modisch ein, oder öfter sich was Neues, als es vielleicht sein müsste. Aber wenn man dafür woanders wieder ein Bewusstsein entwickelt, dann passt es auch wieder. Also es darf, glaube ich, nicht rigid und dogmatisch werden, weil, da haben wir ja am Tisch vorher schon kurz gesprochen, weil dann wird es auch wieder destruktiv. Also gutes Leben heißt eben auch, dass man sich noch wohlfühlt dabei. Ich glaube, als Abschluss dieser Fokus auf das, was gewinnt man, was ist echter Wohlstand, also mir gefällt dieses Wort echter Wohlstand so gut, weil das sind dann Dinge, die man sich ja eh um Geld nicht kaufen kann. Super. Ja, danke. In der Kürze liegt die Würze. Wir haben ja ungefähr maximal 10 Minuten pro, weil wir eine Stunde Zeit haben. Und das passt perfekt. Ja, danke einmal. Als nächstes wenden wir uns dem Thema Kreislaufwirtschaft zu. Und da kommt die Bettina jetzt heraus. Du warst ja auch in der Gruppe Kreislaufwirtschaft dabei. Und vielleicht am Anfang habt ihr da auch ein Verständnis gefunden, was ist Kreislaufwirtschaft überhaupt. Weil das war ja auch eines von den Themenfeldern mit verschiedensten Aspekten. Vielleicht kannst du da mal ein bisschen aus der Gruppe zum Thema kommen setzen und was dann auch entstanden ist. Ähnlich wie beim guten Leben, dass so ein großes Feld aufgemacht worden ist an eigenen Erfahrungen und auch Ideen. Es ist viel um Müllvermeidung gegangen oder wie wir mit Ressourcen umgehen, schauen Produktentwicklung auch so ein bisschen, wie kann man den Müll vermeiden oder wie kann man es gut wiederverwenden. Unsere Erfahrungen waren halt dann auch, dass wir alle voll gern bei Wilhaben einkaufen oder dass wir aus der Volksschule oder aus der Erziehung irgendwie auch so eine Erfahrung gemacht haben, dass man für Altpapier sammeln eine Belohnung kriegt, weil, also da kann ich mich erinnern, in der Volksschule, dass beim Altpapier sammeln die Klasse, die am meisten gesammelt hat, hat dann ein Eis gekriegt. Also so diese eigenen Erfahrungen oder dass wir uns gar nicht so vorstellen können, was aus dem Auto rauszuwerfen. Und für manche ist das irgendwie normal, dass der Müll dann irgendwie am Straßenrand landet. Ich kann mich erinnern, du hast ja erzählt, du warst gerade in Sizilien. Genau, im größeren Vergleich. Dass wir vielleicht in Österreich gar nicht so ein Müllproblem haben im Vergleich zu Italien, aber auch, wenn man es wieder so im größeren Zusammenhang sieht. Und es sind auch ein paar Orte gefallen, wo es so Begegnungszonen gibt, dass das ASZ in Forchdorf zum Beispiel so ein schöner Begegnungsort sein kann. Oder dass die Kinder so gerne ins ASZ fahren. Sei es, weil sie dort den Zuckerl kriegen oder weil es ein netter Schulausflug ist oder so. Und dass zum Beispiel ein Unverpacktladen, wo von Anfang an Plastik oder Verpackung vermieden werden kann, dass das auch ein schöner Begegnungsort sein kann. Es hat irgendwie ein ganz großes Feld aufgemacht aus eigenen Erfahrungen, welche Möglichkeiten es gibt, Lebensmittelverschwendung zu unterbinden oder dass es Mode-Labels gibt, wo man die alte Jeans wieder einschicken kann, weil dann wieder eine neue draus gemacht wird. Also das sind so Themenfelder. Ihr habt ja auch so Kreisläufe im Ort, da habt ihr ja auch immer wieder, Kreislaufwirtschaft beginnt ja eigentlich schon bei der Idee von was Neuem. Ja. Und der Müll sozusagen oder die Rückführung, dass wieder der Rohstoff zurückgewonnen wird, ist so das Letzte. Habt ihr da dazwischen so im Ort Dinge identifiziert oder geschaut, wie schaut eine Kreislaufwirtschaft in Forchtdorf aus? Ja, wir haben eigentlich, es gibt schon total viel, was irgendwie schön ist, ein gut funktionierendes ASZ oder zum Beispiel ein Revital-Shop, ja, wo wir eher drauf gekommen sind, okay, in unserer Gruppe, die diskutiert hat, die wissen sehr viel von, oder nutzen diese Dinge sehr, aber viele Leute wissen das vielleicht auch gar nicht, dass man es so ein bisschen mehr publik macht auch noch. Oder die Speis, wo man Lebensmittel auch unverpackt zum Beispiel kaufen kann. Oder in welchen Geschäften man ein Waschmittel aus einem großen Kanister zum Beispiel beziehen kann, ohne dass man Verpackungen oder so klein verpackte Sachen hernimmt. Also da gibt es gute Begegnungszonen und gute Initiativen bereits. Ich habe auch irgendwie noch mitgekriegt, dass so Beispielgebende oder Exkursionen, die man machen kann, das mit dem ASZ, das Kinder dritte Exkursion, habt ihr noch Beispiele gefunden, wo es sich lohnen würde, Exkursionen hinzumachen im Forchtorf? Oder das eigene Erfahren oder den eigenen Umgang mit Müll oder mit Produkten nur einmal anders zu generieren oder zu nutzen. Die Mittelschule zum Beispiel, die haben jetzt intensive Verpackungs-Sachen, also von den Corona-Tests, von den Testsachen, ganz viel Verpackung, die sie jetzt für den Werkunterricht nutzen. Also wenn man da in der Bildung oder in der Schule schon anfängt, Ressourcen anders zu entwickeln oder zu nutzen, dann hat man, bringt man das auch wieder mehr in die Bevölkerung mit ein oder kann so Öffentlichkeitsarbeit machen. Ist bei euch noch irgendwas gekommen, wie könntet ihr das jetzt angehen? Also angenommen, in Richtung Kreislautwirtschaft passiert mehr oder bildet ihr Gruppen, die das forciert oder macht? Also was ich schön gefunden habe in unserer Gruppe war, dass wir alle irgendwie auch das Bedürfnis haben, damit zu spielen oder das lustvoll zu gestalten. Also nicht irgendwie mit Zeigefinger, du machst Müll, das ist schlecht und so, sondern dass man das Müll sammeln oder wiederverwenden zu etwas Spaßigem macht. Dass es zum Beispiel irgendwo große Zuschäume gibt, wo man aus dem Auto vielleicht noch den Müll irgendwo einhauen kann oder man belohnt wird, wenn man was sammelt. Oder dass der Mistkübel jedes Mal, wenn man was einhaut, eine andere Melodie spielt. Also es werden so ein paar lustige Sachen, wo man animieren kann, dass das Spaß macht. Und sei es, dass man irgendwie, was auch passiert im Vorfeld, Wirstl kriegt und was zum Trinken kriegt, wenn man bei der Flurreinigung mitmacht. Also die ist ja auch demnächst wieder. Solche Sachen, ja genau. Oder ein Kleidertausch, Kleidertauschparty, das gibt es auch schon öfter mal. Dass man es einfach so als spaßiges Event oder auch beisammensein nutzen kann. Man muss nicht in ein Geschäft, was manchmal sehr anonym ist, das Gewand kaufen. Also Willhabentransaktion, wenn man auf Willhaben was kauft, dann sind es immer Begegnungen oder Austausch. Also wenn man auch viel haben will, dann sind es immer Begegnungen oder Austausch. Und das knüpft, glaube ich, wieder gut an dieses gute Leben an, wo man einen sozialen Mehrwert hat. Wenn man zusammenkommt und die Kleider tauscht oder gemeinsam etwas bastelt und macht. Super. Genau. Okay, dann danke aus dem Bericht eurer Gruppe. Danke. eurer gruppe und wir wenden uns dem klima fahrplan zu so sehr der für die bitten klimafahrplan klingt noch fahrplan und wo soll es aus eurer Sicht da hingehen? Das heißt, ihr wart im Erdgeschoss oben als Gruppe? Also wir waren sicher die Gruppen, die sich am meisten mit Strategien auseinandergesetzt haben. Es war eher so eine strategische Überlegung, was können wir dazu beitragen, dass Forchdorfsee klimatechnisch weiterentwickelt oder nachhaltiger wird. Und wir waren dann eigentlich relativ schnell auf den Punkt, dass wir so eine Bestandsaufnahme mit dem eigentlich anfangen müssen und dass man einfach einmal zeigt, wer macht was, was zu Klimaschutz quasi oder zur Klimarettung beiträgt. Das heißt, das sind Projekte, aber auch Personen? Genau, das sind Personen, Initiativen, Projekte, aber auch Unternehmen, Betriebe. Das ist gegangen von Gemeinschaftsgarten, der Speis, der Energiegruppe, die Earth Hour, wo sich vielleicht ein Schulglas beteiligt, wo man einfach einmal am Abend das Licht austrat, oder die Mieber, die einmal publik macht, wie viele Menschen kommen mit dem Radl zur Arbeit. Also von dies ist das eigentlich gegangen. Und da sind wir drauf gekommen, okay, wir wissen schon nicht voneinander, was wir tun und was da passiert. Oder dass zum Beispiel die Volksschule jetzt im Schulentwicklungsplan eins von den zwei großen Zielen ist Nachhaltigkeit. Also von der Volksschule Forchterfond. Und da denke ich mir einfach, da braucht es in irgendeiner Form die Möglichkeit, dass man das alles erfährt. Und da denke ich mir einfach, da braucht es in irgendeiner Form die Möglichkeit, dass man das alles erfährt. Und auch wenn man jetzt motiviert ist, neue Ideen gewinnen kann oder sie denkt, okay, denen schließe ich mich an oder dort will ich mitmachen. Oder auch, derjenige fährt, keine Ahnung, fünfmal in der Woche mit dem Radl nach halb 100 Cent Arbeit, könnte ich eigentlich auch mal probieren. Das heißt, Beispiel geben, die positiv nachahmenswert wären. Genau, und das haben wir mal so unter dem Begriff Furcht auf der Klima-Schritte zusammengefasst, oder so könnte das heißen. Es gibt dann vielleicht auch ein paar Weitsprünge, also vielleicht auch Furcht auf der Klima-Weitsprünge. Das sind halt dann so diese Leuchtturmprojekte, die halt mehr bewirken oder vielleicht einen größeren Beitrag leisten. Und wir haben uns auch ganz gleich einmal zu Beginn oder relativ bald gefragt, ob es da ein Ziel braucht, ein konkretes. Also müssen wir da jetzt irgendwie sagen, okay, wir als Gemeinde inklusive der ganzen Bevölkerung sparen so und so viel CO2 ein oder wir, ja, frag mich nicht, also irgendwas, was man berechnen kann. Und da waren wir dann irgendwie uns einig, dass das eher Lust killt oder dass das halt eher kontraproduktiv wirkt im Sinne von Ansporn. Und habt ihr etwas gefunden, was vielleicht anders wirken könnte? Ja, im Zusammenspiel oder in der Präsentation im Plenum ist dann eigentlich gekommen, dass es eben dieses gute Leben ist, dass es dieses Ziel ist oder dieses Mehr an Lebensqualität eigentlich. Und irgendwas habe ich mitgekriegt, auch mit Plattform, dass man das sichtbar macht, glaube ich, ist auch ein Diskussionspunkt gewesen. Genau, eben, dass es zum Beispiel Webseiten gibt mit forchtdorferklimaschritte.at und dass man da dann auch so etwas wie eine soziale Netzwerkanalyse zum Beispiel einmal veröffentlicht. Also das ist etwas, wo man sich überlegt, okay, welche fünf Personen tragen was zum Klimaschutz in Forchdorf bei? Die ruft man dann an, interviewt es. Die sagen dann wieder fünf Personen aus Forchdorf, die was dazu beitragen. Und so wird das quasi immer weiter gesponnen. Und die Personen, die öfter genannt werden, werden dann quasi in dieser Visualisierung eigentlich größer und dicker oder intensiver. Und da sieht man dann eigentlich ganz schön, wo sind die Ansatzpunkte, wer sind die, auf die es da irgendwie ankommt. Und ich glaube, die Motivation ist einfach auch, dass man halt sie da gerne wiederfinden darf. Also man schaut halt dann einfach auf diese Landkarte sozusagen von Klimaschritten und hat dann das Bedürfnis, dass man da vielleicht auch dabei ist. Das heißt, das müsste man immer wieder mal machen. Ja, genau. Oder vielleicht sogar Work in Progress, also dass das auch immer wieder wächst oder sich immer wieder erweit. Ja, genau, oder vielleicht sogar Work in Progress, also dass das auch immer wieder wächst oder sich immer wieder erweitert. Und worüber wir auch geredet haben, ist halt, wie man Familien oder wie man Personen erreicht, die vielleicht bis jetzt noch nicht so in dieser, die noch nicht so bewusst, sage ich jetzt einmal, leben oder umgehen mit dem Thema. Und da war schon unsere große Hoffnung, dass man das über die Kinder schafft. Also als Multiplikatorin oder Motivatorin für die Eltern. Genau, als motivierende Kraft, dass einfach Kinder heimkommen von der Schule und von einem coolen Projekt erzählen, wo sie halt Plastik Sport haben oder wo sie im Werkunterricht was repariert haben oder wo sie im Sachunterricht gelernt haben, wer wie viel verdient. Du hast ja, glaube ich, sogar ein Beispiel erzählt oder auch mit Aktivitäten, die man von der Schule aus setzt, dass das schnell resonant wird. Ich habe einen Schluss eben ausgeschrieben, wo es um Garteln und Klima und Nachhaltigkeit geht. Und da haben sie innerhalb von einer Woche irgendwie von, glaube ich, 120 Kindern 55 angemeldet. Also da war ich selber so völlig überrascht, weil ich mir dachte, okay, dafür gingen es locker zwei Stunden mehr in die Schule, sozusagen, freiwillig. Klingt gut. Ja, super. Habe ich etwas vergessen? Nein, ich schaue auch gerade. Schaust du auch nochmal? Nein, ich glaube eben, also wichtig war uns einfach auch dieses, dass man wirklich von der Einzelperson und von der einzelnen Geschichte bis hin zum Unternehmen, das was dazu beitragt, alles sichtbar machen will. Und dass man nicht bei Null anfängt, sondern dass da schon ja voll viel passiert ist und dass es eigentlich darum geht, weiter zu gehen und nicht jetzt, wir fangen jetzt an, die Welt zu retten, sondern wir haben schon angefangen und gehen quasi weiter in die Richtung. Genau. Super. Soge, herzlichen Dank. Danke auch. Dann kommen wir zum Themenfeld Mobilität. Und da darf ich Michael ausbieten. Du warst in der Gruppe dabei. Ja. Genau. Da ist mir ein Wort gleich mal auf, also da ist geschaut, was sind, also MFGs. Dann habe ich mir gedacht, MFG ist gerade so immer wieder mal, das kann man schon einmal falsch verstehen oder anders verstehen, aber da weiß man es mit Fahrgelegenheiten. Genau, aber vielleicht, das war meine Frage zuerst einmal, aber ich habe so begonnen, glaube ich, auch so mit der Öffi-Transparenz und mit so einem Themenfeld, wo es einmal auch um das, was passiert gerade, wie passiert es. Aber vor allen Dingen fehlen noch viele Informationen. Uns fehlen Ansätze, die uns bekannt sein müssten, um das Problem zu lösen, wie man in einem Ort wie Forchieren hat, was nicht auf dem Buckel oder auf dem Rad geht, einfach ein Auto braucht, um in den Ort zu kommen. Und wenn man dann im Ort ist, naja, dann ist man schon mal im Auto. Und in dem ganzen Feld hat jeder einen großen Rucksack mit Gewohnheiten mit. Und wir haben auch gemerkt im Gespräch, selbst wir, die wir uns für umweltbewusst halten, haben verschiedenste Schwierigkeiten, mal so eben auf Öffis umzusteigen, aufs Auto zu verzichten, das Rad zu nehmen, statt im Auto zu organisieren, dass man irgendwie zusammenfährt und diese ganzen Geschichten. Das heißt, es sind zwei Umstände, die es nicht leicht machen, von heute auf morgen eine Verbesserung zu erreichen, indem man eben den individualisierten Verkehr, den motorisierten Verkehr zurückdrängt zugunsten eines ökologischen Verkehrs, der einen geringen ökologischen Fußabdruck hat. Und das eine sind eben die individuellen Gewohnheiten und das andere sind die gebauten oder eingerichteten Gegebenheiten im Ort, die das erschweren. Und habt ihr Beispiele oder Möglichkeiten, Ansatzpunkte da identifiziert, die vielleicht schon ansatzweise existieren oder existieren sollten? Ja, also da kommt das Kürzel, was du gerade erwähnt hast, mit den MFGs rein. Also es gibt anscheinend, das ist bei uns in der Gruppe aufgekommen, Gegenden, wo das funktioniert mit einem sogenannten Mitfahrbankerl. Das funktioniert mit einem sogenannten Mitfahrbankerl. Und gemeint ist damit, dass so ähnlich wie bei Bushaltestellen, es an strategisch guten Punkten im Ort Stellen gibt, wo man sich hinsetzen kann. Und da ist dann ein Symbol irgendwo angebracht, wie ein herausgehaltener Daumen beim Autostoppen. Und wer da vorbeikommt, weiß, dass falls da einer sitzt, dann will der offenbar in die Richtung. Und ich kann mir überlegen, den mitzunehmen. Falls da einer sitzt, dann will der offenbar in die Richtung und ich kann mir überlegen, den mitzunehmen. Hört sich verrückt an, aber angeblich gibt es Orte, in denen so etwas funktioniert. Ein ganz anderer Ansatz wäre, auch mit Mitfahrgelegenheiten, du hast das Problem, wenn du jetzt aus irgendeiner Ortschaft nach Forchdorf rein willst oder auch weiter weg und du denkst dir, naja, ich setze jetzt ein bis zwei Tonnen Auto in Bewegung, um mich mit 80 oder irgendwas Kilogramm dort hinzubringen. Das ist eigentlich unverhältnismäßig, wenn ich noch jemand anderen mitnehmen würde. Jetzt ist aber die Frage, wie erfährst du das? Die traditionellen Mitfahrgelegenheitsbörsen funktionieren so, dass du Wochen vorher versuchst, irgendwie einen Platz zu kriegen oder was anzubieten. Na, wenn du Glück hast, meldet sich jemand. Und heute mit den Möglichkeiten der Digitalisierung sollte es eigentlich drin sein, sowas in Echtzeit zu machen. Das heißt, du gibst irgendwo nur ein, ich will da und dahin und automatisch wird dann jemand anderes gefunden, der auch da und dahin will und da muss man bloß noch wissen, wer jetzt das Auto hat und wer mitfährt. Wenn es zum Beispiel eine solche App gäbe, die man einfach nur nach Feuchtdorf transponieren müsste, dann wäre das schon ein ziemlicher Fortschritt, weil ich weiß ja nicht, dass mein Nachbar jetzt auch gerade losfällt. Aber ich kenne ihn eh gut, warum soll ich ihn dann nicht mitnehmen? Also das müsste quasi in Echtzeit fast passieren. Das müsste in Echtzeit passieren. Das ist so wie Uber, Uber ohne Uber. So ungefähr. Und ein anderer Punkt ist, man weiß von manchen Angeboten beim öffentlichen Verkehr nicht recht, wie er funktioniert. Also wir haben ja abgesehen von den beiden Bahnlinien nach Munden und nach Lambach und vom Bus, der also Richtung Kirchdorf bzw. Richtung Wels fährt und dann gibt es noch was Richtung La Kirchen, haben wir ja ein Anrufsammeltaxi, dann haben wir das Traunsee-Taxi, was irgendwie verkehren soll. Beispiel, wenn man in Munden auf den Traunstein will, diesen Shuttle, der am Traunsee entlang fährt. Und wir haben festgestellt, fast jeder von uns weiß, dass es das gibt. Und es ist aber eine ziemliche Schwelle im konkreten Fall, wenn man jetzt in der Früh vorhat, aha, ich fahre jetzt irgendwie nach Munden und wieder auf den Traunstein, in der Schnelle herauszufinden, wann fährt der denn jetzt? Und komme ich dann rechtzeitig zurück? Und wo ist die Nummer davon? Oder wo ist der Fahrplan? Oder wenn ich mit dem Fahrplaner von der ÖBB, dem Scotty, versuche herauszufinden, wie komme ich jetzt am besten nach Linz? Dann habe ich ein paar Verbindungen, die sich ganz gescheit anhören. Da steht aber dann AST, also das ist das Anrufsammeltaxi. Da steht aber dann AST, also das ist das Anrufsammeltaxi. Und ich weiß nur so viel, dass ich das mit dem normalen Ticket nicht bezahle, sondern dass ich das dann extra bezahle und dass ich es mir irgendwie organisieren muss. Das steht aber dort nicht dabei. Das muss ich wieder woanders rausfinden. Also sprich, es gibt Angebote, die schlecht genutzt werden, weil sie nicht leicht oder weil sie nicht perfekt integriert sind in das, was es gibt. Das heißt, es niederschwelliger noch hinzukriegen. Es müsste niederschwelliger gemacht werden, ja. Und es gibt natürlich sicher anderswo in ländlichen Gemeinden, die so ähnlich strukturiert sind wie Forchdorf, Erfolgsbeispiele die wir nicht kennen das heißt wir müssten nicht das pulver von neuem erfinden sondern schauen wie gelingt es in so strukturierten gemeinden menschen dazu überhaupt dazu zu bewegen dass sie zum beispiel vom auto aufs rad umsteigen ein paar sachen weiß man also da ist feuchtdorf dabei, aber natürlich noch nicht perfekt, dass die Radwege breiter werden, dass bestimmte Sachen, wo man sich unsicher fühlt, wenn man eine Langsamfahrfläche oder was machen. Und dann kommt aber dabei heraus, dass die, die am Fußgängerweg gehen, das Gefühl haben, dass sie eigentlich nicht sicher sind, weil ein Auto könnte ja auch jederzeit da hinfahren. Also das sind so Kleinigkeiten, wo man ganz viel herausfinden muss, um dann Maßnahmen zu setzen, um das so zu beheben, dass die Leute einfach mehr motiviert sind, mit dem Rad zu fahren oder zu Fuß zu gehen. Habt ihr irgendwas gefunden, wo ihr gesagt habt, da würden wir gerne anfangen? Das wäre so der erste kleine Hebel oder Möglichkeit zu starten. Da erwischst du mich jetzt kalt. Also ich kann mich erinnern, das mit der Bahnhofstraße war so ein Thema, dass man das von der Kennzeichnung und gerade die Radwege, glaube ich. Was relativ einfach geht, ist zum Beispiel in der Nachbargemeinde Kirchheim ist es ja so, dass bei den Straßen auf der Straße Radwege aufgezeichnet sind, die aber eben auf der Straße sind. Das heißt, der normale Verkehr fährt erst dann von diesen Radwegen herunter, wenn er sieht, da kommt einer. Und es hat sich herausgestellt, dass das den Verkehr, auch wenn kein Radfahrer da unterwegs ist, verlangsamt. Weil die Leute, die mit dem Auto fahren, die ganze Zeit sehen, aha, da könnte jetzt aber einer sein, also es wird bewusster und gleichzeitig ist, wenn dann ein Radfahrer da ist, ist der Fahrweg für die Autos natürlich enger. Also es ist sowohl für die Radfahrer dann ein Bereich, wo sie sagen, da habe ich eigentlich mein Recht, was auf vielen Landstraßen überhaupt nicht ist. Da hat man das Gefühl, am liebsten würde ich unterm Asphalt versinken, weil es so gefährlich ist. Und dort ist so, da habe ich mein Recht und da komme ich zurecht. Das sind so Sachen, die relativ leicht umsetzbar wären, weil du brauchst eigentlich nicht viel mehr als eine Verordnung und die Farbe, die auf der Straße pickt und eine Idee, wo du das machst und wo es gut geht. Und gleichzeitig wird schon sichtbar, dass für Fahrräder Platz oder zum Beispiel, es gibt zu wenig Stellen, wo man ein Rad mit heutigen Dimensionen gescheit abstellen kann. Das heißt, so richtig massive Rohre, wie man es oft bei großen Bahnhöfen hat, wo ein Rad mit dem Rahmen angeschlossen werden kann und nicht diese altertümlichen Radständer, wo du vorne das Vorderrad reintust und wenn der Nachbar sein Rad rausholt, dann reißt er bei dir mit an und so. Also so Sachen, das wäre tatsächlich von heute auf morgen umsetzbar. Super. Ja, Dankeschön. Ja. Komplexes Thema. Okay, jetzt wechselt die. Jetzt übergebe ich quasi mein Mikro. Genau. Ja, ich darf den Martin begrüßen als den Vertreter der Gruppe, die sich mit Konsum beschäftigt hat. Also die Konsumgruppe ist entstanden aus verschiedensten Themenbereichen. Da ist es um Plastikeinsparen gegangen und um... Ja, nein, eigentlich ist es dann eigentlich mehr um... Verzicht, was brauche ich? Genau. Wie Konsum funktioniert? Solche Dinge sind auch diskutiert worden. Ja, und was waren da so die konkreten Ideen? Es ist natürlich, also wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, geht es auch sehr stark in das eigene Erleben, Emotionen, was bedeutet das für einen selber, also was macht man gern, was braucht man auch für sein Leben? Das heißt, wo hakt das auch am ehesten bei einem selber wieder ein? Und das ist natürlich, weil Konsum hat ja auch sowas, ich gehöre dazu, wenn ich etwas Bestimmtes habe. Es hat so einen Effekt, Selbstanerkennung, man belohnt sich selber damit. Also es ist Konsum nicht immer nur die Befriedigung von einem Lebensgrundbedürfnis, dass man etwas kauft, sondern es ist immer noch etwas mehr dabei. Und gleichzeitig kann man aber, oder wenn man dann weiter darüber nachdenkt, kommt man auch darauf, wenn man seine Bedürfnisse kennt oder was da notwendig ist, oder auch die hinterfragt oder oder erweitert dann kommt man zu neuen möglichkeiten wie man sozusagen klima schonend und trotzdem in der erfüllung von den bedürfnissen bewusst erhalt kommunizieren konsumieren kann und das ist dann schon einmal spannendes thema weil weil heute das eigene erleleben oder Nachahmung oder lauter solche Dinge halt selten reflektiert werden. Und da gibt es halt verschiedene Möglichkeiten, sich das immer wieder anzuschauen, wo man am meisten gemerkt hat, will haben, taugt allen. Das ist so fast schon gesellschaftlich fast schon integriert. Das ist so fast schon gesellschaftlich fast schon integriert. Also über solche Plattformen, was gebraucht ist, auch anzueignen oder gebraucht waren Geschäfte. Also es gibt schon so Ansätze, aber im großen Stil oder gerade wenn es dann auch um Lebensmittel und andere Themenfelder geht, da hat halt dann jeder wieder so seine eigenen Kulturen. Ich kann mich noch erinnern, das war da glaube ich einmal irgendwie in der Runde das Thema nach den Kindern, die quasi sich so nach Markenklamotten oder so dann auf einmal, also die das brauchen, um quasi anerkannt zu werden. Und da war so ein bisschen die Konklusion, dass das nicht mehr so ist, also dass sich das schon ein bisschen verändert hat. so ein bisschen die Konklusion, dass das nicht mehr so ist, also dass sich das schon ein bisschen verändert hat? Ja, also da ist es natürlich auch eine Wechselbeziehung, was leben die Eltern vor und was ist auch in der Schule für Kultur etabliert. Da hat sich was verändert, aber es gibt halt auch immer noch, da merkst du auch immer wieder noch, manche Schulen, die sind ganz geprägt und ganz stark, hat man auch Beispiel gehört, da ist es fast wie ein Zwang, da ist es fast wie eine Uniformierung, dass du irgendwas teuer hast und extrem cool hast. Da sind die Levels anders, aber trotzdem merkt man im Vergleich, so wie wir noch aufgewachsen sind, wie das so stark aufgekommen ist, dieses modebewusste In-der-Schul-Sein. Dann gehst du zu der Gruppe oder bist bei der, wenn du da nicht mit tust, das löst sich. Da hat man Jogging und Dieselpullis gebracht. Das kann ich mich noch erinnern. Aber ich habe es trotzdem gehabt. Und gleichzeitig merkt man, dass sich das zumindest wieder verändert. Und dass schon fast auch eine Kultur oder cool ist, wenn man heute seine ganzen Klamotten aus dem Gebrauchtwarengeschäftl kriegt. Dass das auch cool sein kann oder dass sich da kulturell auch etwas entwickelt. Und wir haben, also am Schluss hat es ja dann sogar so ein bisschen eine Brücke gegeben zum guten Leben. Wie man das ich, kombinieren könnte, diese Geschichte von mitten im Dorf. Also das mit den Einkaufsstilen haben wir ja trotzdem auch geredet, also Bewusstsein zu schaffen. Also ein solcher Beispiel war auch, wenn Lebensmittel zum Beispiel hergestellt werden und was kriegt sozusagen der Produzent? Und wenn es das jetzt, also auch, dass man oft auch recht plakativ sichtbar macht, was geht denn, wenn man was einkauft, kriegt Händler alle möglichen anderen und was bleibt dann wirklich den Produzenten und wenn man zum Beispiel so wie es bei der Speise ist einkauft, dann kriegt halt 100% davon der Produzent, also dass das zu den Bauern geht oder wer halt sozusagen die Lebensmittel wirklich liefert und dass man das auch ganz anders darstellen und erlebbar machen kann und dass man merkt, das kostet dann nicht mehr. Aber man zahlt halt bei dem anderen so viele andere Sachen mit und da leiden eigentlich dann letztendlich die Leute selber und auch die Produzenten, die das nach bestem Wissen und Gewissen herstellen wollen. solche Dinge und so Beispiele, dass man tatsächlich so in Richtung so Plattformen wie Too Good To Go oder das sind so Beginn, aber das könnten wir viel größer und auch in andere Bereiche noch denken oder reparieren, selber machen und tauschen. Also solche Ebenen in Richtung Kultur weiterzuentwickeln im Ort, da gibt es schon super Ansätze, da kann auch Kunst und Kultur was beitragen, so wie man es mit dem Projekt mit Cacero, glaube ich, so nennt man das. Ich finde, da ist mir immer noch schwer, manchmal das auszusprechen. Und trotzdem finde ich solche Impulse, wo man was upcyclet, wieder in Wert setzt, das finde ich jetzt, manchmal das auszusprechen. Und trotzdem finde ich solche Impulse, wo man etwas upcyclet, wieder in Wert setzt, das finde ich jetzt, und das aber auch so gestaltet, dass damit im Hinblick auf wir konsumieren, da wieder eine neue Verknüpfung entsteht. Und dass das cool wird und dass das wieder diese Bedürfnisse nach einem guten Leben und dazugehören und Anerkennung finden, auch dazugehören kann und sich nicht ausschließt oder von Mangel oder anderen Dingen wieder geprägt ist. Und dass man diese Darstellung auch oft wirklich sehr konkret machen muss. Oder weil da war ein bisschen so diese Geschichte, dass man das ja eigentlich, wie wenn man es einem Kind erklärt, also dass man wirklich da wirklich ins Detail gehen muss und sagt, ja, also eben an der Milch im Supermarkt verdient halt auch die Regaleinräumerin und die, die an der Kasse sitzt und der Grafikdesigner, der das Packerl entwickelt hat und die Molkerei und und und, weil dann wird es einem selber auch mal so richtig bewusst, wer denn da wirklich alle dran hängt. Aber das mit dem KostnixladLaden ist, glaube ich, auch noch ein Stichwort, das gefallen ist. Das war auch so ein Thema, weil es gibt halt Beispiele von Kostnix-Läden. Also die articken wie ein ganz normales Geschäft, nur geht man halt hin und bringt etwas, was man jetzt nicht mehr braucht, aber immer noch gut und gern verwenden kann, bringt man hin und holt sich etwas, was man wirklich, wirklich braucht. Das ist auch nochmal ein wichtiger Punkt. Das heißt, man geht nicht einfach und holt sich irgendwas, sondern das ist so wie eine laufende Tauschebene. Und das kostet nichts. Also du kannst da hingehen, wenn du gerade nichts hast zum Eintun. Aber da gibt es Beispiele, so wie es in Ottensheim auch ist, die haben auch immer so einen Markttag, ist da offen. Und das ist jetzt nicht so im Hinblick auf einen Sozialmarkt oder da geht man hin, wo man selber sich kein Gewand kaufen kann, sondern das ist wie eine kulturelle Einrichtung, wo man gerne hingeht und was Cooles hinbringt, weil es bringen viele Leute was Cooles und geben das dort rein, einfach damit es in Bewegung kommt. Also dass Güter und Sachen, die man hat, eigentlich in Bewegung kommen und nicht irgendwo erstarren daheim. Das heißt, da gibt es ganz viele Sachen, die man sofort wieder in Bewegung bringen kann und wenn man es später vielleicht wieder einmal braucht, kommt es eh wieder retour. Aber man bringt eigentlich Güter wieder in Bewegung, sodass sie dort, wo es gerade braucht werden, einfach sinnstiftend wieder eingesetzt werden und nicht irgendwo verstopft, nur weil man es einmal im Jahr braucht oder anzieht. Oder das Buch, das man einmal im Leben gelesen hat. Aber so gibt es ja gerade so Bücher, Basar, Tauschbörsen oder Bücherboxen, so Sachen, da funktioniert das teilweise auch schon, teilweise auch nicht. Also da helfen so größere Strukturen, so wie mitten im Zentrum so ein Kosten-X-Laden, so etwas hätte einfach auch Signalwirkung, glaube ich, wenn man so etwas in so einem Ort wie Forchtorf, wo mittendrin auch hätte, der eben nicht nur eine soziale Funktion erfüllt, sondern tatsächlich etwas in Bewegung bringt. Aber das kann eben auch dann vielleicht dieser Ort sein, mitten im Ort, wo ich halt auch hingehe und wenn ich etwas brauche. Da verknüpft es sich wieder mit viel, viel anderem, dort, wo man Begegnung braucht. Weil das erfüllt es natürlich auch. Haben wir etwas vergessen? Nein, wir haben so viel da gehabt. Aber ich glaube, das Wesentliche war es. Dann darfst du wieder die Seite wechseln. Danke. Wir sind super in der Zeit, nämlich genau perfekt. Wir haben noch 10 Minuten. Jetzt kommt die Maria zum Themenfeld Natur und Garten. Ihr habt auch ganz schön viel, ich komme mir vor, ihr habt wie einen Raster oder einen Ausflug durch Forchtorf gemacht und habt euch überlegt, wo kann man was begrünen, gestalten, was auch immer. Aber erzähl mal, wie war das bei euch in der Gruppe? Genau, wir haben das Thema Natur und Garten gehabt. Da waren Stichwörter wie Permakultur oder der Hock oder der Mars, Schulgarten oder dann auch Urban Gardening, öffentliche Gartenzonen. Und zum Stichwort Permakultur sind wir zuerst ein mal so ein bisschen in die Landwirtschaft abgetrifftet, würde ich sagen, wo wir uns halt überlegt haben, welche Hürden könnte es geben in der Landwirtschaft, dass eben so Permakulturansätze und so noch nicht Standardprogramm sind oder wie könnte man da eben die Diskussion irgendwie eröffnen oder andere Rätsel schaffen, dass man das auch in Verbindung mit Klimabewusstsein halt, anderen Rätseln schaffen, dass man das auch in Verbindung mit Klimabewusstsein halt, das mehr hervorrichtet, dass Bäume schon viel machen, wenn sie Schatten werfen oder dann das Wasser wo hinziehen, wo man es braucht, oder das Wasser halten, wie so aller Waldgarten oder so. Genau, da war das zuerst mal so Thema, wobei wir auch gemerkt haben, es ist wahrscheinlich ein schwieriges oder heikles Unterfangen da, das aufzumachen. Warum habt ihr geglaubt, dass das schwierig ist? Also wer hat da Widerstände? Wir haben uns halt gefragt, welche Widerstände oder Ängste vielleicht könnte es eben geben bei den Landwirten, warum es eben nicht schon gesetzt wird, oder weil man es halt vielleicht auch so gelernt hat, dass man das so macht, wie man es eben macht. Oder wo es auch um den Ertrag geht, dass der vielleicht im Vordergrund steht. Und dass die Ängste sind, vielleicht hat man dann weniger, wenn man mehr Biodiversität hat und nicht nur auf ein Getreide spezialisiert ist. So in der Richtung ein bisschen. Das heißt, habt ihr da irgendeine Konklusion gehabt, irgendwie ins Gespräch zu kommen oder auch im Hinblick auf Landwirtschaft einen Dialog zu gehen? welche Beispiele gibt es, wo eben dann vielleicht braches Land in irgendein biodiverses Paradies umgewandelt worden ist. Also dass das halt schon auch geht und was auch die Vorteile davon sein könnten, eben gerade langfristig, wenn das Klima jetzt einfach mal trockener wird oder so, welche Vorteile man dann dafür hat, wenn man sich da vielleicht schon vorbereitet drauf. Genau, also im Thema Witterungsschutz und Wasserspeicher und solche Sachen. Genau, aber es war dann halt wenig, also man muss halt auf jeden Fall schauen, dass man das gut angeht irgendwie. Also dass es nicht jetzt irgendwie so schrittzuweisend rumkommt, sondern einfach mal so, hey, es war doch schön, wenn man sowas ein bisschen ausprobiert, mehr vielleicht im Urteil. Habt ihr was in Furcht auf identifiziert? Gibt es schon so Beispiele? In Richtung Permakultur oder andere Bereiche? Haben wir jetzt gar nicht so. Ich weiß nicht, ob es nicht aufgekommen ist, weil wir es gar nicht kennen. Ich weiß jetzt gar nicht. Wir sind dann schon im Weiteren nicht gegangen, auch im Ortsbild generell, also eher Ortskern. Beispiel Bahnhofstraßen zum Beispiel, da war man ja anscheinend das Thema so an einer Allee in irgendeiner Form, aber es war dann schwierig umzusetzen, wie es mit dem Platz oder welche Themen auch immer. Aber halt das schon aufgekommen ist, dass halt gerade im Sommer, wenn es viel heiß ist, gibt es halt einige Plätze, wo halt die Beschattung durch Bäume halt schon führt. Oder wo halt gerade so hochstammige Bäume, die halt wirklich dann so ein bisschen Blätterdach machen, täten, dass sowas halt jetzt nicht da ist. Oder auch vielleicht auch Spielplätze, wo halt Bäume nur cool waren, dass sie im Sommer einfach ein bisschen mehr zum Verweilen aushält. Oder die Überlegung, es sind ein paar Orte gedanklich abgegangen, die in Furcht und Brach liegen, wo es potenzielle Parks sein könnten oder Grünflächen werden könnten. Welche sind euch darunter gekommen? Dürfen wir das sagen? Ich glaube, wir dürfen es nicht namentlich nennen. Ich habe die Bevölkerung von Buchenhof bestimmt auch. Es sind ja im Ortskern ein paar, wo man es halt schon hat, die Brachien, gerade im Sommer sind es Orte absoluter Hitze. Gerade wenn es versiegelte Flächen sind, könnte es halt was anderes sein. Und der Völkerung einfach einen Entspannungsort bieten. Oder da war dann auch das Thema von der Laudachpromenade zum Beispiel, ob man die nicht, das ist ja schon ein langes Thema und die gibt es ja schon lange, ob man das vielleicht mal angeht, dass es wirklich so durchgängige Strecken gibt, wo man halt gehen kann und wo man auch verweilen kann. Wasser mag auch jeder gerne und dass man die Orte am Wasser vielleicht ein bisschen einladender gestaltet oder leicht zugänglich dann auch. Habt ihr so Startpunkte gefunden, wo man leicht anfangen kann oder einfach mal in der Gestaltung was probieren kann? Also, wenn man sich in der Stadt aufzieht, so das Urban Gardening, wo halt einfach grün oder eigentlich Erdflächen, die im urbanen Raum dort und da verstreut sind und Baum und so, sieht man oft, dass die dann halt zu kleinen privaten Gärten werden, wenn man sowas vielleicht gezielt angeht und sagt, hey, wir haben da Erdfläche so und so, wer möchte das übernehmen, dass es auch so ein bisschen wie Patenschaften oder so gab, wo sich wirklich Leute dann auch verpflichten, dass sie sich darum kümmern und das auch pflegen, dass es auch noch was gleich schaut oder dass man da ein bisschen wie Regeln aufstellt, einfach wer darf sich da jetzt was nehmen oder wer kümmert sich eben darum, dass das dann nicht ganz verwundert auch nicht ist, aber sowas ging halt relativ schnell eigentlich oder vielleicht da im öffentlichen Raum so essbare Begrünung haben wir es dann genannt, zu bepflanzen, dass es wie ein Nuschgarten auch wird, dass ich da auch für die Kinder dann oft das erzähle, so schaut die Pflanze aus, wo meine Beeren aber kommen und dass das einfach im täglichen Leben auch noch mehr integriert ist. Oder dann halt auch bei, weil das Thema Schulumbau ja irgendwann bevorsteht oder einfach neue Wohnbauten, dass man das Thema vielleicht mehr, einfach gezielt mehr berücksichtigt und vielleicht auch mal doch Begrünungen oder begrünte Fassaden oder so gezielt mit einplant, damit es einfach grüner wird. Und auch wirklich, wenn es heißer wird in Zukunft, dass mehr Schotten schon auch gedacht wird oder das Wasser halt mehr da bleibt. Hat es in eurer Gruppe etwas gegeben, wo ihr gesagt habt, da fangen wir jetzt an? Oder seid ihr eher so in der Analyse noch, ich meine, es war ja eine Stunde. Ja, also ich glaube, bis mit dem Irving Gardening, da waren wir alle irgendwie dabei, oder dieser Naschgarten, ich glaube, das könnte einfach auch schnell umgesetzt werden, sowas mehr, oder das Beispiel ist auch gefallen, so ein Baum für jedes Kind, wie sie es in Kirchheim haben, für jedes geborene Kind, dass so ein Baum pflanzt wird. Also sowas war relativ schnell umzusetzen, da braucht es jetzt nicht so viel dazu, außer einen Platz, wo man es hinstellen darf. Aber so im Ortszentrum irgendwo wie ein Park mit S-Bahnen, also sowas in die Richtung, das kommt ja, es gibt ja Möglichkeiten in Forchtdorf, also da weiter zu denken, ist schon eine Option. Ja, auf jeden Fall. Okay, habe ich was vergessen? Oder ist irgendwas noch bei euch? Nein, ich glaube, ein Thema ist halt auch noch gefallen, sondern weil irgendwie war so das Empfinden, ob vielleicht in letzter Zeit viele Bäume gefällt worden sind und dort dann die Frage war, ja, wo werden die dann aber wieder nachgepflanzt? Also da ist sowas, dass das vielleicht einfach auch in der Politik bis zu einem gewissen Grad einfach mitbedacht wird. Wenn man Bäume wegnimmt, wäre es halt cool, wenn es wieder woanders hinkommen, wenn es dann nicht echt gestört hat, aber dass es nicht einfach nur weniger wird, sondern schon der Plan besteht, dass es wieder mehr wird hinten auch. Weil eigentlich sollte es ja eher mehr werden, weil es für das Klima gut war. Genau. Oder eben das Permakultur, warum das halt noch nicht so mainstream ist, war so ein bisschen ein Thema. Aber da braucht es eben vielleicht mehr Beispiele, die man sieht. Oder wir haben das Gefühl gehabt, das ist mehr so im Privatbereich. Dass man sich so klaren Bauernhöfe oder so, das ist dann aber im großen Stil jetzt eher weniger und da war die Frage dann ja, warum jetzt eigentlich, woran liegt das oder wie kann man das attraktiver machen? Genau, ja, da braucht es vielleicht dann ein bisschen Aufklärung oder so. Okay, dann herzlichen Dank. Vielen Dank. Wir sind perfekt in der Zeit. Genau. Also ich sage herzlichen Dank an euch, dass ihr heute zum Frühstücken gekommen seid. Es war jetzt auch nochmal sehr kurzweilig und das Frühstück geht jetzt auch noch weiter, geht jetzt fließend in einem Brunch über, bis Mittag. So lange sind wir noch da. Ich bedanke mich auch bei den Zusehern auf DorfTV und hoffe, ihr habt ein paar Eindrücke aus Forchtdorf, vielleicht auch Anregungen mitnehmen können. Und genau, somit beenden wir das für heute. Ich sage herzlichen Dank fürs Dabeisein. Genau, und jetzt gehen wir wieder frühstücken. Vielen Dank.