Applaus Guten Abend. Vor zehn Jahren besuchten meine Frau und ich anlässlich eines Lyrik-Festivals in der Ukraine die Stadt Tschernowitz. Wir trafen auf ein wunderschönes Land mit wunderschönen Menschen, auch hässlichen, voller Herzlichkeit und Würde. Jetzt, am 24. Februar, sind wir alle in einer einzigen Nacht auf einen Schlag um 80 Jahre in der Geschichte in den Krieg zurückgefallen. Wenn die Augen der Kriegsblinden keine Farben mehr sehen und die Nebelgränen über Fingerspitzen gehen. Wenn meine Augenwimpern in der Luft lichterloh verbrennen und kein einziger Blick mehr tröstet. verbrennen und kein einziger Blick mehr tröstet. Wenn die Rauchschwalben auf der weißen Wand ihr eigenes Blut trinken und die Schläfe auf meiner Stirnwand keinen Puls mehr schlägt. Wenn die Stimmen in deinem Kopf meinen Schädel zu Glas zersplittern und die Schmetterlinge mit verbrannten Flügeln zu Staub zerfallen. Wenn im Frühling keine Kirschbläume mehr blühen und der Winter mit seinem ewigen Schnee nach gelbfiebriger Galle schmeckt. Wenn dein Schmerz, so wie Stecknadeln auf meiner Zunge, laut schreit und das Verstummen nur mehr eine Frage der Zeit ist. Wenn du meine Tränen schluckst und die Messer deinen Atem zerschneiden. Wenn dein Lippenflur Trauer trägt und dennoch aber eine weiße Rose erblüht. dennoch aber eine weiße Rose erblüht. Wenn die Sehnsucht keinen Namen mehr hat und die Hoffnung kein Gebet. Wenn die Ohnmacht zur tiefen Nacht als Gespenst in das eigene Grab fällt und kein Mensch zu deiner Beerdigung kommt. Wenn es keine Bestatter mehr gibt und keine Särge, wenn die Kinder keine Mütter mehr haben und keine Väter, keine Träume, kein Morgen, kein Gestern und auch kein Kuscheltier. Nichts mehr als Angst. Und wenn die Angst, so wie ein wildes Tier, deine Seele auffrisst, dann ist Krieg. Zur Lage bedeutet aber auch etwas ganz anderes. in meinem Postfach, also per Postfach noch zum Abholen im Briefkasten, anonym verfasst, aber auf dem Briefpapier des Niederösterreichischen Seniorenbundes. Wieder bestätigt sich das, was ich immer meinen Studenten sage. Das Unglück unseres Landes, das sind die Künstler, ganz besonders die Dichter. Von denen ist nur Negatives und Unsinn zu erwarten. Ihr Artikel in der Presse ist genauso ein Beispiel. Natürlich wird wieder auf Sebastian Kurz hingehackt. Das wird garniert mit aufgewärmten Lügen einer korrupten Staatsanwaltschaft, mit durchwegs linken Anwälten, die nichts anderes machen, aus Satzfetzen über Jahre hinweg etwas zu erfinden. Das ist nicht meine Meinung, sondern mehrfach durch Fachleute belegt. Das Ganze hat nur das Ziel, eine ÖVP von der Regierung wegzubekommen. Natürlich sind auch andere Lügen eingearbeitet, wie die Behauptung, die Nachmittagsbetreuung von Kindern zu verhindern. Zu ihrer Information haben meine Enkelkinder diese seit mehreren Jahren. Zusammengefasst hat Sebastian Kurz viel für unser Land geleistet. Fängt an mit der mutigen Blockade unserer Außengrenzen gegen das Eindringen von Illegalen meistens mit krimineller Energie. Noch heute denke ich mit Freude an die Szenen an der Grenze zu Mazedonien, wo diese endlich durch einen massiven Zaun auf Kurzinitiative hin aufgehalten wurden. Oder die geschickte Vorgangsweise, einen unfähigen Mitterlehner loszuwerden. Die größte Leistung ist, die Roten von der Macht wegzubekommen. Dass die ÖVP noch lange nicht demontiert ist, wird alleine durch solche Texte bewirkt. Übrigens, Doppelpunkt, hat man Mitterlehner höflich als Arsch bezeichnet. Dies alles schreibe ich als Autor von vielen jahrelang aufgelegten Schulbüchern. von vielen jahrelang aufgelegten Schulbüchern. Ein paar Tage später kam Samstag um 10 Uhr in der Früh ein anonymer Anruf auf mein Telefon mit dem Wortlaut Unfähiger Schreiberling, Dichterorsch. Nach mir liest kein Dichterorsch, sondern der Kurt Mittendorfer.