Vielen herzlichen Dank für die Einladung. Der Betrieb im Hintergrund läuft. Wir halten alle Covid-Regeln ein und es ist auch möglich zuzusehen draußen vor dem Fenster und man kann natürlich auch reinkommen und einkaufen. Super. Das ist zum einen Nina Hager, Kindergartenpädagogin und Leiterin eines öffentlichen Kindergartens in Linz. Hallo Nina. Hallo. Und Manuel Leimer, ebenfalls Leiter einer Einrichtung in Linz, nämlich der Betreiber des Klub Spielplatzes. Ja, hallo. Es klingt ja eigentlich so ähnlich, der Spielplatz und der Kindergarten. Wir werden dann, glaube ich, doch eher auf Unterschiede zu sprechen kommen. Ja, die Gesprächsreihe der Nacht Never Comes findet jetzt seit März statt. Das ist die zehnte und letzte Ausgabe. Wir sind da mit wechselnden Gästen durch wechselnde Locations in der Linzer Innenstadt gezogen und das Ganze monatlich. Es war relativ turbulent und der Titel der Gesprächsreihe danach ist irgendwie zum Treppenwitz geworden in den letzten zehn Monaten, weil irgendwie haben wir geglaubt, wenn wir das Ganze machen, bilden wir ab, wie das Ganze abebbt. Und dann sind wir nach Corona, nach Pandemie und am Ende des Jahres. Jetzt sind wir zwar am Ende des Jahres, aber das war es dann schon. Wir sind uns ein bisschen unsicher, nach was denn eigentlich der Titel jetzt noch sein könnte. Nach dem ersten, zweiten, dritten, vierten Lockdown. Nach Corona ist sie nicht ausgegangen. Aber wahrscheinlich nach dem Leben, wie wir es bisher gewohnt waren. Vielleicht gibt es auch gar keinen danach. Wir könnten jetzt so viele Themen reflektieren. Wir könnten die letzten neun Talks durchsprechen. Aber in Wirklichkeit haben wir uns gedacht, das ist viel besser. Wir reden aber mit zwei Gästen zum letzten Mal. Und vielleicht mit zwei, die es ein bisschen härter treffen, weil das andere, das werden wir dann rausfinden, zumindest steht es einmal im Raum, deswegen nochmal Hallo, herzlich Willkommen und wir steigen direkt ein in die ernsten Themen, wobei die Stimmung gerade noch so fröhlich war, oder? Wir sind auch in einem Weinladen, das muss ja so sein. Nina, ich fange bei dir an. Ich habe vor zwei Wochen einen Artikel online gelesen und da ist es um einen Krisenplan für Kindergartenhalter habe. Und war dann ein bisschen schockiert, zuerst über mich selber. Und dann haben wir gedacht, naja, gut, in jedem Job gibt es Sachen, die vielleicht keiner weiß, was so im Hintergrund passiert. Was sind die Sachen oder was ist das eine Ding, das keiner weiß, dass eine Kindergartenpädagogin macht? Das ist eine schwierige Frage, die viele Antworten hätte, würde ich jetzt mal so sagen. Aber ich glaube auch, dass sehr viele oder wenn man so will, die Gesellschaft nicht weiß, was da in da tätig bin, in der es viel zu tun gibt. Und ich verstehe, dass man das von draußen gar nicht so sehen kann und wahrnehmen kann, was die Arbeit denn vielleicht nun genau ist oder was es genau nicht oder nicht mehr ist. Es hat jede Erwartungen oder auch Vorstellungen. Das hängt auch damit zusammen, dass wir alle selber erzogen wurden und insofern Erfahrung mitbringen. Und diese subjektiven Erfahrungen und biografischen Erfahrungen, die spielen oft mit rein in diese Vorstellungen an Kindergärten, an Krabbelstuben, an Kinderbildungseinrichtungen. Und daher zum Punkt, ich verstehe, dass man eigentlich nicht weiß, was da drinnen genau passiert und los ist. Das ist aber etwas, was wir versuchen und mit wir meine ich den gesamten elementarpädagogischen Bereich. Im gesamten elementarpädagogischen Bereich. Wir versuchen das transparenter zu machen, lauter zu werden, um einfach auch natürlich Forderungen zu formulieren, die ganz wichtig sind, um uns da einfach zu präsentieren, was denn auch unsere Kernaufgabe ist. Dann fangen wir genau da an. Was ist denn die Kernaufgabe? Wie schaut denn so ein Arbeitstag eigentlich aus? Er fängt um 6.30 Uhr an und endet um 17 Uhr, zumindest schließt dann einmal die Tür des Kindergartens, was aber nicht bedeutet, dass eine Kindergartenpädagogin dann fertig ist mit ihrer Arbeit, sie hat eine Vorbereitungszeit. Das bedeutet, das ist eine Zeit, die nicht im Kinderdienst, so nennen wir das, getan wird, sondern eben zu Hause oder in einem extra Raum, wo man einfach nicht mit den Kindern gerade beschäftigt ist oder arbeitet. mit den Kindern gerade beschäftigt ist oder arbeitet. Und für manche Pädagoginnen endet um 17 Uhr dann der Dienst, aber für manche geht es dann mit der Vorbereitung noch weiter. Und dein konkreter Beruf ist ja dann auch die Leitung einer Einrichtung. Das heißt, fangst du dann noch früher an und geht noch länger? Nein, das würde ich so nicht sagen. Also ich bin genauso wie zum Beispiel eine Vollzeitfachkraft im Kindergarten mit 40 Stunden beschäftigt und davon hat man zum Beispiel 33 Stunden im Kinderdienst. Und als Leitung sind es ein paar Stunden weniger, weil man doch einiges an Administration und Managementaufgaben im Büro auch, also abseits der Kinder dann zu tun hat. Ja, ich komme gleich zum Punkt. Ich habe das Gefühl, dass wir im Kindergarten oder dass meine Aufgabe mit Krisenmanagement zu tun hat, aber auch außerhalb der Corona-Pandemie. Also das ist etwas, was wir alltäglich zu tun haben, sozusagen Personal zu managen, zu wenig Ressourcen unter den Hut zu bringen und im Alltag einfach gut die, wir nennen das Mikrotransitionen, zu schaffen unter Rahmenbedingungen, die eher schwierig sind. Du hast es eh angesprochen, natürlich jetzt seit längerem in einer Ausnahmesituation, aber vielleicht schauen wir nochmal aus dem Raus und Zurück. Du hast gesagt, okay, das ist Krisenmanagement, du hast darüber gesprochen, welche Aufgaben da anfallen. Ist es im Regelbetrieb außerhalb von Pandemien zumindest so, dass man sagen kann, okay, aber das ist okay, wir haben genug Personal und das läuft so smooth? Und seid ihr also eigentlich gut aufgestellt reingegangen in der Pandemie? Situation der Krisenpandemie eine Arbeit ist mit zu wenig Ressourcen, mit zu wenig Personalressourcen. Es fehlen die Fachkräfte. Wie man hört, also ich hoffe, dass die Öffentlichkeit das langsam mitbekommt, wir fordern kleinere Gruppen, daraus resultierend auch einen besseren Kindbetreuungsschlüssel. Das heißt, es wäre für uns enorm wichtig, dass die Gruppen kleiner sind, damit wir das tun können, was eigentlich unsere Kernaufgabe ist, nämlich die Kinder in Bildungsprozessen zu begleiten und zu unterstützen. Und da macht man natürlich dieses Thema Betreuung versus Bildung auf. Betreuung versus Bildung auf. Bildung ist sozusagen nur dann auch noch möglich, wenn die Rahmenbedingungen dafür auch die richtigen sind. Jetzt hat aber unser zum einen das Bildungssystem, aber auch unsere Kindergarteneinrichtungen ja eigentlich einen sehr guten Ruf. So wie du das jetzt schilderst, sind wir da aber durchaus auf einem Weg. Das hat eine Auswirkung auf die Qualität, oder? Definitiv. Ich finde, das sagst du genau richtig so. Du bringst es auf den Punkt. Woher hörst du den guten Ruf? Aus meiner persönlichen Erfahrung und meinem persönlichen Umfeld. Wie gesagt, ich habe zwei Kinder im Kindergartenalter und das ist auch so mein Eindruck. Ich wäre jetzt im Normalbetrieb gar nicht auf die Idee gekommen, dass irgendwas nicht passt. Ja, das kriegt man sicher auch mit, das ist zu hören, auch auf politischer Ebene. Medial ist es zu bemerken, der elementarpädagogische Bereich wird erwähnt, er wird betont, dass er sehr wichtig ist, manchmal werden wir aber auch vergessen. Das war am Anfang der Pandemie ein großes Problem, dass in den Nachrichten überall zu hören war von den Schulen und was jetzt mit den Schulen ist und wie denn die Schülerinnen in Lockdowns gehen, wie sie wieder herauskommen. Da war oft am Anfang noch gar nicht das Wort Kindergarten oder Kinderbildungseinrichtungen oder Pädagoginnen im Elementarbereich zu hören. Das war einfach schlicht unerwähnt. Und das, finde ich, spiegelt schon auch wieder, es mag sein, dieses, ja, ja, es ist sehr wichtig, der pädagogische Bereich und vor allem der elementarpädagogische Bereich, aber wirklich dann, wenn es um etwas geht, wird er doch vergessen. Jetzt ist ja, und da komme ich jetzt zu dir, Manuel, also wir können da ja eigentlich nahtlos anschließen, weil zum Thema in die Medien am Anfang nicht so vorgekommen sein oder ein bisschen vergessen worden sein, das ist ja durchaus etwas, was ich öfter auch aus der Clubszene gehört habe. Siehst du das auch so oder sagst du, naja, man gehört einfach zur Gastronomie am Anfang war halt alles so chaotisch, sag ich einmal, dass ich das fast verstehen kann, dass wir da vergessen worden sind so ein bisschen. Es war halt schwierig in den Medien auch, weil wir halt irgendwie durch die Menschenansammlungen irgendwie am Anfang ein bisschen als die Parzellenschleuer und die Bösewichte, die wieder aufsperren, ein wenig gegolten haben. Es hat natürlich schwarze Schafe auch gegeben, die sich da an Sachen nicht gehalten haben und so. Es hat natürlich schwarze Schafe auch gegeben, die sich da an Sachen nicht gehalten haben. Man hat halt immer mit ein bisschen Bauchweh aufgesperrt und hat nicht gewusst, okay, wie geht es weiter. Es ist alles chaotisch gewesen. Die DJs, die Veranstalter, alle wollten von uns wissen, wie es weitergeht. Also Vorhersagen hast du keine machen können. Im Nachhinein sind dann immer nur in den Medien die Berichte gewesen von den Diskotheken, wo irgendwelche Hotspots entstanden sind. Das war so anfänglich beim Wiederaufsperren. Ja, ich muss ehrlich sagen, mittlerweile in dem ganzen Chaos ein bisschen, ich habe mich traurigerweise schon daran gewohnt fast. Also ich habe jetzt natürlich nicht die Wichtigkeit, sag ich jetzt, wie Kindergarteneinrichtungen oder Schulsysteme, will ich halt da in einer anderen Wichtigkeit sagen. Da muss ich kurz einhaken, das würde ich eigentlich gar nicht so sehen, denn Kindergartenpädagoginnen haben auch Freizeit und gehen gerne tanzen und die brauchen auch einen Ausgleich. Und ich glaube schon, dass da der Ausgleich auch in den kulturellen Veranstaltungen liegen kann. Und ich glaube schon, dass da der Ausgleich auch in den kulturellen Veranstaltungen liegen kann. Das auf jeden Fall. Das auf jeden Fall. Deswegen mache ich es ja eigentlich auch. Die Frage ist nur mittlerweile, wie kann das überhaupt noch stattfinden unter sicheren Bedingungen, sage ich einmal. Und wie machen da die Menschen auch mit. Es war halt mit Testen und jetzt mit 2G, es war alles machbar, nur jetzt gerade schlagt das einfach wieder eine neue Dimension auf, wo man eigentlich jetzt gerade im Moment nicht weiß, wie das bei uns jetzt wirklich weitergehen sollte. Jetzt haben wir mit Nina ja durchaus ein bisschen darüber geredet, wie ihr Job so allgemein ausschaut, auch durchaus ohne Pandemie und das würde ich jetzt eigentlich auch gerne mit dir machen. Vielleicht kannst du ja durchaus ein bisschen darüber geredet, wie ihr Job so allgemein ausschaut, auch durchaus ohne Pandemie und das würde ich jetzt eigentlich auch gerne mit dir machen. Vielleicht kannst du uns ja ein bisschen beschreiben, wie denn so der Arbeitsalltag ausschaut. Was machen eigentlich Clubs und was unterscheidet sie vom Rest der Gastronomie? Warum müssen wir immer extra darüber reden? Ja, bei uns, wir haben halt Öffnungszeiten, also meistens nur Freitag, Samstag vor Feiertagen. Vielleicht ein paar Clubs, die Donnerstag machen. Wir sind halt Leinster, ist das nicht so wie in Wien, wo sich jetzt fast die ganze Woche vielleicht ein bisschen was tut. Im Endeffekt muss die zwei Tage quasi, wo wir offen haben, das Geschäft funktionieren. Wir haben fast nur, sag ich mal, Aushilfsangestellte, die bei uns nicht fix angemeldet sind. Du musst immer schauen, dass das Team beieinander hält. Man handelt sich. Es hat immer früher geheißen, hey cool, jetzt arbeitest du nur mal zwei Tage die Woche. Im Endeffekt sind es fast sieben Tage trotzdem, weil entweder du hast am Telefon Sachen zum Lösen, für den Gäste, die ganze Organisation mit DJs, Veranstaltern, also es ist ein Haufen Büroarbeit eigentlich dabei, die Werbung, Social Media, Personalenteilung, Abrechnung, Buchhaltung und dann reden wir noch von dem, dass wir im Betrieb am Wochenende natürlich auch einfach schauen muss, dass das alles läuft, wir sperren um 22 Uhr auf und haben bis 6 in der Früh offen und das an zwei Tagen die Woche. Also muss das an die zwei Tagen zumindest funktionieren sozusagen, soweit es geht. Und wenn dann auch noch viele Feiertage dazwischen werden oder so, dann wird es eher oft schon mit dem Personal eng und mit der Zeit her. Also man handelt es ja eigentlich wirklich von Woche zu Woche und es ist echt genug zu tun. Also es war genug zu tun, kann man sagen. Jetzt steht es ein bisschen. Du hast jetzt sehr kurz das Thema Personal angesprochen. Wie viele Menschen arbeiten bei dir? Also für den Betrieb selber, jetzt haben wir 13 bis 15 Personen, die pro Abend im Club quasi tätig sind auf die verschiedensten Positionen jetzt von Security, Eingangskasse, Abwasch, Bar. Wie viele Menschen arbeiten bei dir, Nina? Ja, bei mir sind es genauso auch 15 und ich habe gerade durchgespielt, auch Security in verschiedensten Positionen, Pädagogen, Assistentin, Sprachtrainerinnen. Ja, genau. Gut, du hast schon gesagt, also du arbeitest eigentlich jeden Tag in der Woche, die Arbeitswoche fängt nicht an einem bestimmten Tag an und du sperrst nicht einfach am Freitag auf und die Leute werden schon kommen. Ja, das funktioniert nicht mehr so. Also mit Social Media und den ganzen Werbung machen, musst natürlich die Leute immer schon kommen. Ja, das funktioniert nicht mehr so. Also mit Social Media und den ganzen Werbung machen, musst natürlich die Leute immer einteilen, dann hast du Ausfälle auch noch, was jetzt mit Corona das Ganze noch problematischer gemacht hat, weil es halt echt schwierig ist, wenn schon beim ganzen Schnupfen sozusagen der früher nicht beachtet worden ist, bleibt man jetzt schon. Gott sei Dank, sage ich einmal, um sicher zu sein, lieber daheim, aber es ist halt, dann fällt da wieder einer oder mehrere sogar, da will ich noch gar nicht das Szenario Hotspot oder überhaupt, dass bei unserer Verbreitung im Betrieb gewesen wäre, weil dann hätten wir den Betrieb wahrscheinlich eh nicht aufrechterhalten können. Also das hat das Ganze schon schwierig mit dem Personal. Noch dazu, dass wir sowieso alles neu aufbauen haben müssen, das Team, weil nach eineinhalb Jahren war das, das Stammpersonal war schon noch da, aber viele hat das auch nicht mehr so gefreut im Nachtleben, sage ich einmal, die sind schon früher geworden. Und jetzt hast du wieder alles neu aufbauen müssen und im Endeffekt nur ein paar Monate offen gehabt und jetzt muss man wieder hoffen, dass es nicht zu lange dauert sozusagen, dass das ganze Team wieder sich verflüchtigt sozusagen. Dieses Personal, wenn du sagst, du hast zwei Tage in der Woche offen, dann wird ein großer Teil vom Personal wahrscheinlich nur Teilzeit bei dir sein oder das neben anderen? Genau, stundenweise angemeldet. Also wir haben jetzt keine fix angemeldet, wir haben schon immer früher einen Betriebsleiter gehabt, aber das ist jetzt in der kurzen Zeit, wo wir offen gehabt haben, waren wir mal froh, dass man sozusagen das Grundteam beieinander hat und hat sich so eigentlich wochenweise vierig gehandelt, muss ich fast sagen. einfach neue Leute aufzubauen, einzuschulen. Also es war jetzt eher so ein Auf und Ab die ganze Zeit, weil halt alles auch so knapp war. Man hat ein paar Wochen vorher das erfahren und dann musste alles hochfahren. Schaust du mal, wer überhaupt noch verfügbar ist. Also es ist immer Step by Step gegangen, aber jetzt stehen wir halt wieder bei Null, sage ich mal. Warum hat die Nachtgastronomie eigentlich so viel strengere Regeln als der Rest der Gastronomie? Nachtgastronomie eigentlich so viel strengere Regeln als der Rest der Gastronomie? Ja, das... einerseits habe ich manche Maßnahmen schon verstehen können. Es ist das Bittere immer gewesen, dass uns immer strengere Maßnahmen vorgesetzt worden sind und die restliche Gastro eben ein bisschen lockerer gehalten worden ist. Dabei hat es viele Gastronomiebetriebe einfach auch gegeben, die, ich sage jetzt mal, unter Bar vielleicht gelaufen sind in Wirklichkeit, aber dann auch so einen kleinen Clubbetrieb gefahren haben. Also da habe ich mich schon öfters unfair behandelt gefühlt, muss ich sagen, besonders die Aktion von Schnelltest im Sommer dann plötzlich auf PCR-Test, die nur mit der Nachkost erholt worden sind, auf Zeltfeste hast du mit dem Schnelltest noch gehen können. Das hat uns dann so viele Probleme bereitet, dass wir Veranstaltungen, die outdoor stattgefunden haben, wo 3G war, wir dann nicht durchführen haben können, weil das Afterparty-Location, wenn die Leute zu uns kommen, das nicht kommunizierbar war, dass die nur mehr bei uns mit PCR-Test rein dürfen. Da hat uns die Regierung schon einige Haxeln, sag ich einmal, gelegt. Das war schon ungerecht, muss ich schon sagen. Natürlich ist bei uns Menschenmengen auf engstem Raum, aber da muss ich halt auch unterscheiden, ob es wirklich eine Großraumdiskothek ist mit tausend Leuten oder so, wie bei uns ein paar hundert Leute reingehen, die sich in einen Barbetrieb oder Lokal, der jetzt am Wochenende auch ein bisschen lockere Feiern hat, vielleicht auf dasselbe Ergebnis kommen. Bei uns wäre halt gewährleistet gewesen, muss ich sagen, und das hat mich auch so geärgert, dass wir halt wirklich Einlassbedingungen oben am Eingang bei uns haben oder jeder Nachtclub eigentlich wirklich geregelte Eintrittskriterien hat, oben mit den Türstehern und allem, dass viele Bars, Lokale, Netz gehabt haben die und wir haben halt wirklich geschaut, dass wir das gewährleisten, einfach die Maßnahme, dass jeder daran hält und das befolgen und ja, wir haben es dann so genommen wie es ist, aber es hat das Geschäft eigentlich wirklich schwierig gemacht. Es hat die Freude nach dem Aufspähen, nach dem langen Lockdown ziemlich schnell wieder gedämpft, damals im Sommer. Wenn man jetzt die letzten, muss ich nachrechnen, die letzten ein Jahr und neun Monate nimmt, also die Corona-Zeit, sagen wir die Zeit, wo wir dann auch Lockdowns gehabt haben. Ich glaube die Corona-Zeit ist ein bisschen schwerer zu definieren. Wie viel von der Zeit hast du offen haben können? Was war das? Wir haben im Juli aufgesperrt, dann ist das zwei, drei Wochen später mit dem PCR-Test gekommen, dann haben wir gesagt, wir gehen in Sommerpause, weil in Oberösterreich war die PCR-Testaktion auch noch nicht verfügbar, flächendeckend. So haben wir uns jetzt sozusagen entschieden, wir gehen jetzt einfach in Sommerpause kurz, haben dann im Herbst abwarten wollen, die Regeln, wie es jetzt weitergeht, die sind leider dann so spät erst gekommen, dass wir dann im Oktober aufgesperrt haben, erst. Nur nicht mit fixen Regeln eigentlich und jetzt wieder November zugesperrt haben. Und reden wir nur von heuer, letztes Jahr ist ja auch schon... Letztes Jahr haben wir gar nicht offen gehabt, weil das Ganze mit Tischen und Maske und Aufstehen und dieses, ja, bisschen Durchmogeln, das uns da angeboten worden ist, mit Privatveranstaltungen machen und so, also von dem haben wir gleich abgelassen und gesagt, da lassen wir lieber zu, weil ich wollte es für mich auch nicht verantworten damals war das mit dem Testen ja auch noch nicht so verfügbar und so weiter, dass da was bei uns passiert, jetzt haben wir gesagt auf der Tanzfläche bei uns im Club Tische aufstellen und da jetzt mit Tischbetrieb machen, das ist nicht das Geschäftsmodell von einem Nachtclub und das war bei uns nicht machbar gewesen, also da kann ich die Illusion von lauter Musik, Tanzen, Leute aneinander, Lichteffekte, Visuals, das kann ich mit Tisch sitzen und sonst Maske aufsetzen, nicht verkaufen, nicht machen. Das funktioniert nicht. Das haben wir bleiben lassen. Müsste man eigentlich umsatteln auf ein anderes Modell? Ja, das wäre dann Barbetrieb mit Tischen oder weiß ich nicht. Das war nie das Modell vom Klubspielplatz und darum haben wir da den ersten Sommer gar nicht offen gehabt. Nina, im selben Zeitraum, wie lange habt ihr geschlossen gehabt? Also die öffentlichen Kindergärten haben nie geschlossen gehabt. Es gab immer Ausweichbetriebe. Also der Betrieb, in dem ich arbeite, der war geschlossen, ich glaube es war der 17. März und dann durften wir wieder aufsperren am 4. Mai. auch in den Linzer Kindergärten immer Ausweichbetriebe. Die hatten offen, das waren neun in der ganzen Stadt. Und wir wurden dort eingesetzt. Und man hat aber relativ schnell gemerkt, es ist ein großer Bedarf da. Die Eltern und die Kinder brauchen wieder die eigenen Stammbetriebe sozusagen, um auch möglichst viel Sicherheit den Kindern vermitteln zu können, weil das war einfach eine große Hürde für junge Kinder, in eine wirklich unsichere, im Sinne von fremde Umgebung zu gehen und dort einen Alltag zu leben. Das ist schon sehr herausfordernd gewesen, vor allem für Kinder. Und sie haben das wunderbar geschafft, aber trotzdem war es wichtig, dass die eigenen Betriebe wieder öffnen. Und somit waren wir am 4. Mai, also nach sechs Wochen war der Kindergarten, in dem ich tätig bin, wieder offen. Und auch die anderen Linzer Betriebe. Wir haben fast ein bisschen darum gekämpft, dass das möglich wird. Aber man hat gesehen, dass der Bedarf einfach sehr hoch war. Also es war dann auch schlagartig sofort die Hälfte aller Familienkinder wieder da. Also die haben das auch gebraucht. Und seither habt ihr auch durchgehend offen gehalten? Wir haben immer offen, genau. Wir haben auch keine Schließtage, die Karwoche oder so, das gibt es bei uns nicht. Wir sind immer geöffnet, einzig zwischen Weihnachten und Neujahr ist auch zum Beispiel der Betrieb, in dem ich arbeite, geschlossen, aber auch da gibt es Ausweichbetriebe. Es gibt ja natürlich arbeitende Menschen, die nach Weihnachten wieder in den Dienst müssen und die brauchen auch eine Betreuung. Der Manuel hat jetzt angesprochen, dass er ja durchaus Personal verloren hat. Menschen haben sich in der Zeit dann anders orientiert. Jetzt habt ihr zwar offen gehabt, das heißt, ihr habt bis auf wenige Wochen Ausnahme keine Kurzarbeit oder sonst irgendwas gehabt. Trotzdem denke ich, dass diese Zeit Menschen zur Umorientierung bringen kann aufgrund der Mehrbelastung. Ist das etwas, was du spürst oder ist das etwas, wo du sagst, das war bei euch eigentlich noch nicht so das Thema und du hast eigentlich dein Team stabil seit Anfang der Pandemie? Ja, also das Team bei uns im Haus ist stabil und stabil geblieben. Trotzdem merke ich etwas, nämlich der Personalmangel, der schon vorher da war, dass sozusagen junge, neue Fachkräfte nachkommen, die mit der Ausbildung fertig sind. Das war vorher schon ein Problem. Ich weiß nicht, ob ich mir das einbilde, aber ich glaube, jetzt sind es trotzdem noch mal weniger. Vielleicht gibt es da trotzdem jetzt Hürden, in diesen Beruf einzusteigen. Die waren vorher schon da, aber vielleicht gibt es auch jetzt durch die Pandemie nochmal, wie du sagst, doch eine Umorientierung, lieber was anderes zu machen. Dieser Job ist aber krisensicher, das muss man auch sagen. Es wird immer Kindergärtnerinnen brauchen. Das ist jetzt eine Frage an euch beide, weil du hast vorher mehrfach dieses Hotspots-Thema erwähnt. Zum einen ist mir gar nicht bekannt, ob es in der Nachtgastronomie, ob es jetzt von Skigebieten eigentlich große Hotspots gegeben hat. Auf der anderen Seite, dasselbe Frage war in Richtung Kindergarten. Ist dort irgendeine Anhäufung gewesen? Weiß man, dass das einfach Orte sind, wo viele Infektionen stattgefunden haben? Soll ich mal? Es war schon eine ziemlich bittere Erfahrung Ende Juni 2020. Da war in unserem Kinderantäne mussten. Und man muss sich das vorstellen, das ist die Hälfte des gesamten Personals in einem Haus, wo 107 Kinder Platz finden. Wer steht denn dann noch da? wer steht denn dann noch da also das ist schon das sind Erfahrungen die das will man lieber vermeiden weil da steht man kurz vor der Schließung von Betrieben weil man das einfach dann nicht mehr offen halten kann weil man nicht weiß mit wem wie weil wenn da niemand mehr steht wer beaufsichtigt denn dann noch Kinder? Und da reden wir schon lange nicht mehr von Bildung. Aber jetzt seid ihr ja Teil einer großen Institution, nämlich der Kindergarten der Stadt Linz, wenn ich das jetzt so richtig verstehe. Gibt es da dann nicht irgendwie Personal, das aushelfen kann, irgendwelche Verschiebungen? Das muss ja dann auch irgendein Bewusstsein, dass da gerade niemand mehr ist. Aber wenn niemand mehr da ist da gerade niemand mehr ist. Springerinnenpool, einen Einsatz sozusagen, aber auch der ist irgendwann erschöpft und ausgeschöpft. Und man muss auch immer mitdenken, was wollen wir denn dann? Wollen wir, dass dort eine Person steht? Oder möchten wir, dass dort eine Pädagogin steht oder ein Pädagoge, der Kinder begleitet bei Bildungsprozessen? oder ein Pädagoge, der Kinder begleitet bei Bildungsprozessen und das wird natürlich in Krisenzeiten, wird das einmal gern würde ich mal sagen, auf die Seite geschoben, da geht es dann nur mehr um, wie überleben wir den Tag. Aber wenn man nicht mehr weiß, wenn man reinstellen soll in eine Gruppe, wird es bitter. Ja, das denke ich mir. Weil in der Zeit, wo ihr geöffnet wart oder in deinem Umfeld irgendwelche Fälle gegeben, die dir dann was ausgelöst haben, mich würde einfach nur interessieren, wie das dann auch abläuft. Nein, muss ich sagen, Gott sei Dank nicht. Also wir sind auch nie verständigt worden oder so, wir haben das Contact Tracing immer gemacht mit der App und dem QR-Code anmelden, die Leute haben das auch wirklich gut mitgemacht. Das ist dann schon eingespielt gewesen eigentlich kann man sagen. Wir haben Gott sei Dank keinen bekannten Fall gehabt. Das war aber vor dem Aufsperren, besonders im Sommer jetzt, schon immer der Nervenkitzel. Damals war ja noch innerbetriebliches Testen erlaubt, ganz am Anfang. Das sind dann alle reingekommen mit Masken, jeder ist einzeln getestet worden und du hast aber dann trotzdem den Gedanken, was passiert, wenn jetzt einer positiv ist, der schon positiv reinkommt, kann ich dann trotzdem aufsperren, muss ich dann trotzdem noch einmal testen, gehe dann irgendwie das Risiko ein, dass das Personal alle ansteckt. Das hast du da gehabt, wir haben Gott sei Dank keine solche Situation gehabt. Und auch keine Fälle, Gott sei Dank. Ich habe es nur von anderen Lokalen oder Fortgehen-Meilen schon mitbekommen, dass da immer viel Verständigungen verschickt worden sind, jedes Wochenende quasi nach dem Fortgehen. Dass schon zumindest das Contact-Tracing irgendwie angesprochen hat. Aber bei uns war Gott sei Dank da nichts. Aber jeden Tag eigentlich hast du das mit einem mit mulmigem Gefühl quasi aufgesperrt, in der Hoffnung, dass jetzt kein Fall ist, kein Hotspot, schon gar nicht im Personal. Und dann hast du trotzdem einen Durchlauf, einfach an Personen pro Abend. Am nächsten Tag wäre nicht einmal vorgeschrieben gewesen, dass wir unser Personal testen. Wir haben es aber trotzdem gemacht, weil es hat halt auch so Lücken in der ganzen Gesetzgebung einfach gegeben. Und wir haben es dann schon fast strenger durchgezogen. Natürlich musste ich dann mit dem Personal auch immer arrangieren, dass die das annehmen. Besonders jetzt da vielleicht, damals war das Thema, jetzt bin ich geimpft, warum muss ich mich jetzt trotzdem testen? Und solche Sachen. Jetzt ist das fast schon wieder Normalität geworden. Ja, so vorsichtig wie möglich waren wir halt und Gott sei Dank haben wir nichts gehabt. Aber das heißt, ihr habt die persönliche Verantwortung sehr ernst genommen? Ja, das ist von mir vielleicht auch noch allgemein, ich komme aus der Veranstaltungstechnik eigentlich und Sicherheit und solche Sachen und da obliegt mir halt irgendwie schon die Verantwortung, dass wenn ich da jetzt aufsperre, das so sicher wie möglich mache, auch wenn diese neue Herausforderung Corona jetzt dabei ist. Früher hast du halt quasi die neuen Sicherheitseinrichtungen richten müssen, wie alle Notausgänge frei, Notbeleuchtung, es funktioniert Brandschutz, etc. Jetzt ist halt Corona irgendwie dazugekommen. Früher hast du nur einen Brandschutzbeauftragten gebraucht bei uns, jetzt musst du halt den Corona-Beauftragten auch noch mitmachen. Sozusagen, also irgendwie, es ist halt eine neue Sicherheitseinrichtung, aber das Problem ist halt, die ändert sich dauernd und das ist schon in anderen Bereichen einfach schwierig genug, auch in den Schulen und so weiter, wenn sie dauernd was ändert, also ich habe einfach schon jetzt aufgekarrt irgendwie, dass ich mich darüber beschwere, muss ich fast so sagen, ich nehme es halt so, wie es ist. Wie erfährt man eigentlich das Unternehmen von neuen Auflagen? Du hast vorher angesprochen, dass diese neue Testpflicht im Sommer recht überraschend gekommen ist. Ja, im Vorhinein erfahren ist eigentlich gar nichts. Die letztendliche Version sozusagen vor jeden Wochen, wenn wir aufgesperrt haben, war immer von der Wirtschaftskammer diese Informationsseiten und so weiter. Oder man hat auf der GV-Seite nachgeschaut. Aber im Vorhinein, dass du jetzt irgendwie informiert worden bist, oder es geht jetzt auch in Richtung Zusperren, das hast du immer eher selber aus den Medien einfach zusammenreimen müssen, was natürlich auch nach einer Zeit Mühe gemacht hat, weil du merkst schon, es gehen die Zahlen wieder rauf, du hast noch offen und du weißt, du bist der Erste, der wieder zusperrt. Und dann sitzt halt trotzdem dauernd vor den Medien und versuchst hervorzudeuten, was wird jetzt passieren? Oder wann werde ich das Wochenende, also das letzte Wochenende, wo wir offen gehabt haben, werden wir das Wochenende überhaupt noch offen haben? Oder geht es transsensitär gleich wieder zu? Und dann sperrst du halt auf, ich kann mich noch erinnern, und es war echt, die letzten zwei Öffnungstage waren schon wieder wie so kleine Abschiedsfeier, fast schon, oder Trauerfeier oder ich weiß nicht, weil du gewusst hast, jetzt geht es wieder für unbestimmte Zeit, wird jetzt wieder zurückgemacht einfach. Und ich verstehe die Schließung absolut, also es ist da nicht so, dass ich sage, ich störe mich da dagegen. Ich verstehe bis zu einem gewissen Grad diese Planungsunsicherheit, dass keiner sagen kann, was passiert in den nächsten paar Wochen so in der Richtung und jetzt wieder mit der neuen Variante etc. Es ist nur mühsam gewesen, das Mühsamste eigentlich war wirklich diese Ungerechtigkeit, wir haben immer strenger kontrollieren müssen als die restliche Gastro oder andere Veranstaltungswesen, wie wenn wir die größten Bazillenschleudern so in der Richtung wären und Zeltfeste mit mehreren tausend Leuten das nicht waren. Also das war jetzt mehr eigentlich das mit dem ich am wenigsten, muss ich fast sagen, klar gekommen bin. Was glaubst du, dass die Gründe dafür sind? Also für das im Sommer habe ich echt keine Gründe. Das ist halt vielleicht einfach so erlassen worden. Also ehrlich gesagt, ich habe mir da nichts Logisches zusammenräumen können eigentlich. Wo jetzt der Unterschied liegt zwischen dem oder am Zelt, wo keine Belüftung drinnen ist in dem Sinn und in einem Club, der nachweislich so und so viel Kubikmeter Luft in der Stunde quasi umwälzt und wieder Frischluft einbringt, habe ich nicht verstehen können. Also weiß nicht. Jetzt haben wir vorher ganz viel über MitarbeiterInnen geredet, aber ein Aspekt, der in Clubs ja noch vorkommt und über den wir noch gar nicht geredet haben, das ist ja quasi auch die kulturelle Tätigkeit und es gibt ja MusikerInnen, die bei euch auftreten. Auf die hat das ja auch Auswirkung. Mit denen bist du wahrscheinlich auch in Kontakt. Wie ist es denn bei denen? Leben die davon? Machen die das sowieso nebenbei an? Das ist nicht so schlimm. Gibt es da jetzt auch Leute, die sich umorientieren? Also Umorientierung in dem Sinn, also die meisten bei uns jetzt, gerade jetzt von den Local Artists, machen das nicht hauptberuflich. Es gibt ganz wenige. Umorientierung in dem Sinn, für die meisten ist das glaube ich einfach so eine Community, zu der sie dazugehört haben und bei den Veranstaltungen, wo man sie wieder getroffen hat und das hat sich einfach ein bisschen verlaufen. Also die Älteren, kann sein, dass die jetzt auch eben zurücktreten und ein bisschen besinnlicher das Ganze angehen und nicht mehr so oft spielen wollen. Ob jetzt so viele junge Leute nachkommen in der Szene, weil das war ja trotzdem früher, es sind Veranstaltungen gewesen, die Leute haben sich mit der Musik identifizieren können und sind einfach in den jeweiligen Genres irgendwie eintaucht und sind zu den Festln dann gegangen. Ob es das jetzt noch gibt oder geben wird, also im Sommer, wo wir offen gehabt haben, war die Resonanz schon groß und viele junge Leute sind auch gekommen, aber es ist die Frage, wie lange das jetzt so weitergeht und ob die Musikszene in welche Richtungen die sich entwickelt. Da hake ich gleich ein. Jetzt will ich zwar am Club keine pädagogische Aufgabe unterstellen, aber trotzdem vielleicht doch, dann korrigiert es mich bitte gerne beide, aber ich will schon in die Richtung jetzt nachfragen und zwar wie man sich in einem Club, ein Club hat ja durchaus auch eine Funktion als Safe Space, ein Club hat verschiedene Funktionen, dort muss man durchaus auch lernen, wie man sich verhaltet. Ist das etwas, was wir jetzt auch verlernen in der Zeit und müssen die Menschen dann nach einer Pandemie dann erst wieder lernen, wie man sich eigentlich in einem Club verhaltet, wie man fortgeht, wie man feiert, oder ist das etwas, wo du keine Sorgen machst? Also das Witzige ist, am Anfang habe ich da eine Riesensorge gehabt, dass sich viele Leute irgendwie nicht an die Maßnahmen halten wollen, weil das halt alles einfach neu war. Die Einlasskriterien, die neuen. Es war ja schon vor Corona mit Einlasskriterien sozusagen schwierig genug, dass manche jetzt nicht verstehen wollten, warum sie jetzt vielleicht nicht in den Club reinkommen. Jetzt ist das noch schwieriger geworden und testen und so, aber es war das genaue Gegenteil. Die Leute haben das voll angenommen, die Leute haben sich daran gehalten. Es war, wie man es die ersten Wochen offen gehabt hat, ein riesen Ansturm, also mehr als wir bewältigen haben können. Also verlernt in dem Sinn, Gott sei Dank nicht, vielleicht ein bisschen übermütig manchmal, das kann man aber auch mit der Freude, dass sich vielleicht jetzt wieder was tut, verbinden. Die Wertschätzung war wieder voll da, also fürs Fortgehen, dass sich überhaupt was tut. Also da ist Gott sei Dank genau das Gegenteil passiert. Also Gott sei Dank muss ich sagen. Aber du hast da jetzt nicht das Problem, dass Menschen vielleicht ein paar der Verhaltensregeln, wie man sie so in der Öffentlichkeit benimmt, schon verlernt haben. Doch ein bisschen zu kurz noch das Ganze. Ja, ich meine so Kleinigkeiten jetzt vielleicht gerade mit dem Rauchergesetz oder so, dass es da ein paar gibt, die versuchen das im Versteckten irgendwie auszuweiten dann drinnen, aber das sind so Kleinigkeiten, die hat es vor Corona eigentlich auch schon gegeben. Da ist nur eigentlich das größte Übel des und da muss ich auch drüber schmunzeln, dass einfach Leute so übermütig froh quasi in den Club reingekommen sind. Das erste, was war, sie haben sich gleich mal auf ein paar Tische raufgestellt und haben getanzt, weil sie so froh waren. Also sicher muss man es dann wieder runterführen und sagen, hey das ist gefährlich für euch, aber man hat nicht gesehen, sie haben Freude gehabt. Ja, das ist super. Oder dass man auf einmal von Gästen umarmt wird, also dass ich umarmt werde und gesagt werde, hey danke, dass es noch was gibt, dass sich noch was tut, überhaupt nach der langen Zeit, so quasi, das bin ich nicht gewohnt gewesen. Die Clubs sind also noch lange nicht vergessen? Nein, hoffentlich nicht. Schauen wir mal, wie lang und wie das weitergeht und wie viel es noch von uns gibt. Nina, reden wir doch auch über Sachen verlernen, oder vielleicht auch Sachen nie kennengelernt zu haben. Weil ihr habt Kinder im Kindergarten, die sind in den Kindergarten gekommen, da war schon eine Pandemie und die sind da jetzt schon bald zwei Jahre und es ist immer nur eine Pandemie. Die kennen es gar nicht anders, oder? Muss man da sich dann darauf vorbereiten, wenn es irgendwann vorbei ist, dass man ihnen halt das normale Leben wieder beibringt? Ich glaube das nicht. Nein. Das ist, glaube ich, das... Also so viel Normalität kriegen sie dann trotzdem in diesem Kindergarten. Also eingeschränkt sind wir zum Beispiel noch darin, dass wir nicht ins Kuddelmuddel zum Beispiel fahren können, weil wir noch die öffentlichen Verkehrsmittel noch nicht benutzen können. Also Kinder, die jetzt fast zwei Jahre bei uns sind, sind mit uns wahrscheinlich noch nicht ausflugsmäßig unterwegs gewesen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Das ist zum Beispiel was, das ist schon auch wichtig, dass Kinder das auch erleben können. Und es gibt einfach da ganz viel zu lernen, sagen wir es einfach mal so, wie es ist. Wir haben das dann trotzdem gelöst, indem wir zum Beispiel mal, da war so ein Zeitfenster, da durften wir ins Kuddelmuddel gehen. Und das haben wir sofort genutzt. Und es war ein furchtbar regnerischer Tag und wir sind einfach zu Fuß gegangen und haben einfach dann einen kleinen Wandertag draus gemacht. Wie lange war das? Das war halt einfach ein Abenteuer. Und man muss dann sehr kreative Lösungen manchmal finden, um den Kindern trotzdem so viel wie möglich an Alltag und Normalität zu bieten. Und das funktioniert schon. Ältere Kinder sind vielleicht mehr von gewissen Einschränkungen betroffen. Also wenn man in der Schule ist und dann vielleicht keinen Tourenunterricht zum Beispiel haben darf oder man darf dann nicht irgendwo größere Ausflüge machen. Ich denke mir, das ist schon was, da könnten Kinder auch was verpassen. Ein Kind, das jetzt eineinhalb Jahre bei uns ist und den Kindergarten nur so kennt, was auch so ein Unterschied ist, Eltern halten sich sozusagen nicht mehr sehr lange bei einer Eingewöhnungszeit in der Kindergruppe auf. Da hat es einfach andere Lösungen gebraucht. Wie kann ich jetzt mein Kind, wenn es den Übergang von zu Hause in eine Einrichtung macht, wie kann ich das trotzdem gestalten als Institution, aber auch als Elternteil, dass das trotzdem möglich ist, dass das ein kindgerechtes Arbeiten ist. für uns ganz furchtbar, wenn da jetzt Kinder einfach abgegeben werden müssen. Das ist genau das, was wir nicht machen. Und das wollten wir, auch wenn es Maßnahmen gibt und auch wenn es Einschränkungen gibt, das ist einfach zu wichtig in unserer Arbeit, als dass man das einfach weglässt. Und da wurden gute Lösungen gefunden, dass einerseits Eltern sich nicht mehr zu sehr in der Kindergruppe sozusagen gemischt mit anderen Kindern aufhalten, weil dann wäre der Abstand nicht zum Einhalten, da wäre sie das nicht mehr ausgegangen. erfunden bei uns im Haus, wo Eltern Platz nehmen können in der Eingewöhnungszeit und wo sie sich niederlassen können und eigentlich haben wir gesehen, da gibt es Dinge, die funktionieren jetzt besser, als sie vorher funktioniert haben. Also es gibt wirklich ein paar so Sachen, die wollen wir auch nachher uns beibehalten, weil sie uns gut tun, weil sie den Betrieb gut tun. Das ist spannend, vielleicht bleiben wir da kurz hängen. Es gibt also auch Gutes im grundsätzlich Nicht-so-Guten, sagen wir es mal so. Gibt es noch andere Beispiele? Ja, also eines, was wir uns im Team was wir konkret dann plötzlich da hatten, war dieses Thema Feste feiern. Ein ganz wichtiges Thema im Kindergarten. Plötzlich war es nicht mehr möglich, dieses Thema Feste feiern, ein ganz wichtiges Thema im Kindergarten. Plötzlich war es nicht mehr möglich, als Elternteil am Martinsfest teilzunehmen, sondern es gab einfach keines für Eltern. Und je mehr wir gemerkt haben, jetzt sind die Eltern sozusagen da in gewisser Art und Weise auch ausgeschlossen, desto mehr haben wir uns wieder mehr konzentrieren können auf unsere Kundinnen und das sind die Kinder. Das ist einfach wirklich der Fokus, war wieder mehr bei den Kindern und nicht mehr so sehr machen wir ein Fest, um auch Eltern Erwartungen zu befriedigen. Und das war, glaube ich, also für uns im Team war das ein wichtiger Schritt, wieder gewahr zu haben, wer sind denn diejenigen, um die wir uns primär zu kümmern haben. Und das war trotzdem etwas, was wir uns auch behalten. Und das war trotzdem etwas, was wir uns auch behalten. Wir möchten gerne die Feste zum Beispiel so feiern, wie es eben auch die Kinder haben möchten. Da werden Kinder eingebunden, die werden gefragt. Und grundsätzlich muss das mit Eltern stattfinden. Es wird eher umgekehrt sein, zumindest bei uns im Haus. Jetzt hast du Gott sei Dank selbst vorher schon ein paar positive Sachen sagt Manuel, was mir jetzt ein weniger schlechtes Gewissen bereitet wenn ich sage, gibt es bei dir auch was Gutes gibt es ja noch ein paar Sachen, gibt es irgendwas wo du sagst, es war jetzt hart weil wir haben ja eigentlich nicht offen gehabt und deswegen glaube ich wird es schwer, aber gibt es irgendwas wo du sagst, aber dafür kann man sich auch wieder darauf rückbesinnen, worum es eigentlich geht oder es gibt irgendwas, was man jetzt vorbereiten kann es gibt irgendwas Ja, es war am Anfang vom Lockdown schon natürlich die große Ungewissheit, wie geht es weiter, wie kann man sich das leisten, was passiert da jetzt. Wir haben natürlich schon das Beste dann einfach daraus gemacht und haben drinnen alle anständen Arbeiten und so gemacht und alles aufgeschobene quasi erledigt. Für mich selber war es eine große Erkenntnis, weil man halt auf einmal wirklich aus dem Hamsterradl rausgeschmissen wird in eine Richtung und still steht und das für Monate und da kommt man halt dann schon sicher auf ein paar Sachen drauf, die man in der Zukunft verbessern will oder nicht mehr so einreißen will. Dass man sich einfach auf manche Sachen, wie soll ich sagen, manche Sachen sind wieder mehr in den Vordergrund getreten, auf die man sich wieder, gerade bei den Bookings oder bei der Musik, wieder mehr konzentriert, die in den ganzen Tovo Po, in den ganzen, so viele Veranstaltungen auch rundherum. Es hat sich so viel getan einfach, es ist alles wieder ein bisschen zur Ruhe gekommen. Und da kommt man schon auf ein paar Sachen drauf, selber, die man einfach verändern will in Zukunft oder die man wieder mehr im klareren Licht sieht sozusagen, weil man so viel Zeit hat zum Nachdenken. Jetzt ist das ja eigentlich, aus meiner Perspektive, ich stelle mir das sehr hart vor, fast vor einem Tag auf den nächsten Tag, über Monate eigentlich, wenig zu tun zu haben und aus seinem Alltag gerissen zu werden. Aber wie kommt man eigentlich wirtschaftlich über die Runden als Betrieb jetzt in dem Fall? Was gibt es für Möglichkeiten für einen Club? Kulturförderungen gibt es, glaube ich, nicht. Nein, da gibt es gar nichts. Wir haben halt diese normalen Betriebsförderungen für Gastronomie. Also da fallen wir wieder, Gott sei Dank, in die normale Gastronomie und haben nicht irgendwas Eigenes. Gott sei Dank. und haben nicht irgendwas eigenes. Gott sei Dank. Da muss ich sagen, Gott sei Dank, also wir haben natürlich Kosten reduziert und alles runtergefahren wirklich auf null, um wirklich so wenig wie möglich einfach an Kosten zu produzieren, damit wir auf der sicheren Seite sind. Es sind dann Gott sei Dank die Hilfen gekommen und jetzt kann man auch Gott sei Dank sagen, okay wir sind sicher, also wenn wir die Hilfen kriegen, wenn wir zu haben, werden wir überleben. Man selber hat privat sozusagen auch einiges zurückschrauben müssen, da sind aber dann auch Hilfen Gott sei Dank gekommen, also ja sicher könnten wir jetzt darüber beschweren, was für Verluste, wenn man das nicht alles gemacht hat. Im Endeffekt nehme ich es so, wie es kommt und wie es schon passiert ist und mache das Beste daraus und sage auch danke trotzdem für die Zeit und für das, dass mir wieder ein bisschen klarer im Kopf sozusagen geworden ist, was den Betrieb angeht, wieder ein paar Sachen einfach, die man verändert, die man nicht mehr so haben will, wie es vorher war, so ähnlich wie bei euch einfach mit den Eltern. Das fällt halt erst anscheinend auf, wenn man wirklich einmal einen Cut unten drinnen hat und sich drastisch was verändert und man die Unterschiede dann sieht. Nina, du hast vorher irgendwie gesagt, ja, du hast halt deinen 40-Stunden-Job, aber mit den 40 Stunden bist du nicht immer ausgekommen, oder? Darfst du so etwas sagen? Oder du hast noch eine andere Frage. Ich habe nur ganz viele andere Fragen, keine Sorge. Dann gehen wir woanders hin. Und zwar gehen wir doch zum Thema Digitalisierung. Und das interessiert mich jetzt wirklich, weil es auch wieder bei euch beiden so unterschiedlich sein kann. Und ich fange gleich mit Manuel an, weil wir jetzt gerade noch da waren. Und ihr habt eine Zeit lang Livestreams gemacht aus dem geschlossenen Club. Was war der Hintergrund von dem? Ja, der Hintergrund war erstens einmal wieder ein bisschen was in die Richtung zu bringen. Es war von vornherein schon klar, dass das nicht den Clubbetrieb quasi ersetzt oder jetzt zu Hause ein Clubabend im Wohnzimmer ersetzen würde. Da ist es eigentlich wirklich um das gegangen, dass ich und der Club auch selber ein bisschen den Kontakt zu den Veranstaltern, DJs hält und man sie wenigstens sieht und ein bisschen austauschen kann. Und wirklich einfach, dass sich ein bisschen was tut. Es war am Anfang das Interesse auch recht groß, da sind ja überall die Livestreams auf einmal quasi aus dem Boden geschossen. Danach war das Interesse dann weniger, gerade im Livebetrieb, weil das einfach schon wieder überladen war. Es war aber wirklich der Hauptgrund, auch neue Digis, wir haben das mit Newcomers gemacht, gleich ein bisschen vorzuarbeiten, um auch zu schauen, was gibt es denn noch da draußen, was gibt es denn Neues im normalen laufenden Betrieb, hast du oft viel Zeit für sowas, und jetzt haben wir die Zeit gehabt, dass man sich da ein bisschen was anschaut schon einmal und reinhört, und geil live die Leute auch kennenlernt. Und das war eigentlich so von mir jetzt persönlich der Hauptgrundgedanke und halt einfach auch um die Musikrichtungen vielleicht ein bisschen mehr, gerade die verschiedenen Musikrichtungen, was wir einfach führen, ein bisschen die Unterschiede trotzdem klar zu machen, dass das nicht ganz vergessen wird, wie Geräte, sage ich einmal. Ist das etwas, was man sich auch in einem zukünftigen, wieder Normalbetrieb vorstellen kann in der Funktion? Weil ich meine, das ist jetzt eine recht klare Funktion, das klingt für mich ja sinnvoll zu sagen, für neue Acts an das Publikum heran mit Livestreams, das hat gleichzeitig vielleicht irgendeine Werbewirkung. Ja, also schauen wir mal, ob wir es jetzt noch machen. Momentan ist quasi jetzt kein Livestream geplant. Im laufenden Betrieb wäre dann, wenn wieder ein bisschen Normalität eintritt, dass man den Livestream so macht, dass wir nur die erste Stunde das Warm-up streamen, ein bisschen Angusta machen, einen ganzen Abend streamen zum Beispiel. Davon halte ich eigentlich nichts, weil das ist einfach nicht dasselbe, es geht um das im Club. Ich habe jetzt auch als ergänzendes Programm gedacht, so wie als Wochenteiler stößt ein neuer Act vor, der dann vielleicht in zwei Wochen im Club zum Hören ist oder so. Ja, ja. Es war nicht so sehr, dass du den Abend übertragst, dass ich das auch noch so verstehe. Ja, wir dachten uns, es war jetzt mal der Grundplan auch mit der ersten Stunde sozusagen im Club, wo sich noch nicht so viel tut, dass wir das Equipment und das ganze was wir uns da jetzt schon aufbaut, einfach schon nutzen für Newcomer. Oft spielen wir am Anfang eher Newcomer. Das wird für den dann auch interessant. Eine Aufnahme wird auch noch live gestreamt und kann das nachher auch noch verwenden und hat ein bisschen ein größeres Publikum als vielleicht die Gäste, die gerade reintrudeln im Club. So kann man es, finde ich, schon verwenden. So werden wir es zum Guster machen, einfach auch probieren. Das nehmen wir vielleicht einfach wirklich daraus mit. Und so generell jetzt das Digitalisierungsthema. Also du hast ja vorher gesagt, Social Media ist bei euch ein wichtiger Aspekt in der Werbung. Hat sich da was geändert in den letzten eineinhalb Jahren, wo du sagst, das bleibt uns jetzt auch halten oder ist das eher Business as usual? Da hat sich eigentlich jetzt nicht so viel verändert, muss ich sagen. Natürlich die Plattformen haben sich ein bisschen verlagert, das ist alles mehr auf Instagram gegangen. Aber von der Art der Werbung oder so sind wir jetzt einmal sozusagen gleich geblieben. Es ist halt dieses ganze innerstädtische Werbung machen mit Flyern und so, das bricht halt alles weg, weil das kommt jetzt nicht mehr gut an und das kann es bleiben. Also es ist jetzt wirklich fast noch mehr digital sozusagen, dass du Werbung machst. Das hat sich für mich geändert. Die Kindersandschaft Instagram, Nina? Nein, wir haben keinen Social-Media-Auftritt, aber wir haben tatsächlich, danke für die Frage, das freut mich selber sehr, wir haben tatsächlich ganz schön umstehen müssen und wollten das dann aber behalten. In dem Moment, wo der erste Lockdown war, sind wir draufgekommen, wie schlecht wir organisiert sind bezüglich Mailadressen. Das brauchten wir einfach nicht. Für uns war wichtig, dass Eltern erreichbar sind, dass Telefonnummern da sind, dass Kontaktnummern da sind, Das war das Allerwichtigste. Man muss erreichbar sein, wenn man sein Kind im Kindergarten hat, wenn was ist. Aber was wir nicht hatten, waren Mails, weil wir haben einfach nicht kommuniziert über Mail. Mittlerweile gibt es so viel, was wir über E-Mail erledigen. Und das ist auch wirklich, das ist toll. Es ist auch für die Eltern plötzlich eine Möglichkeit entstanden, mit uns zu kommunizieren. Es tut sich auch nicht jeder sprachlich so leicht, anzurufen und mitzuteilen, warum das Kind heute oder morgen entschuldigt sein wird. Da ist es manchmal leichter, man nimmt Google Translator und gibt es dann ein und schreibt eine E-Mail. Das ist einfach, da haben sich eigentlich viele Wege aufgetan. Und was auch toll ist, wir machen zum Beispiel unsere Planungs- und Kon es ist einfach sehr produktiv, es geht viel, viel weiter. Man kann einfach viel mit Video arbeiten und so bilden wir uns einerseits weiter, auch Fortbildungsprogramme wurden dann online möglich und da hat man einfach gesehen, dass da für uns, für unseren Bereich ganz schön viel da ist. Das hatten wir vorher nicht gewusst, das haben wir nicht gebraucht, nicht genutzt. Und mittlerweile ist das etwas, was wir wirklich gut auch benutzen können in der Kommunikation mit Eltern, aber auch im Team. Team. Wir haben jetzt, es sind übrigens schon 55 Minuten um, das heißt, wir gehen schon auf das Ende zu, wo wir wahrscheinlich jetzt alle total überrascht sind, weil die Zeit so schnell vergangen ist. Das ist das, was ich jedes Mal feststelle und das brauche ich für mich selbst. Und wir haben irgendwie ich habe am Anfang dieser Serie im Frühjahr und wir waren damals in einem Lockdown, muss man dazu sagen zum Ausklang immer eine Frage gestellt die war so, stell dir vor morgen ist der Lockdown vorbei und du weißt das und du kannst dir jetzt überlegen, was du morgen machst und dann gehst du raus und machst das. Und das hat sich im Laufe des Jahres total ad absurdum geführt, diese Frage, weil wir draufgekommen sind, dann kommt einfach nur der nächste Lockdown und das funktioniert so nicht und eigentlich leben wir eh schon alle in einer neuen Normalität und das hat kaum noch eine Antwort gehabt, aber das war für mich einfach eine interessante Feststellung, dass wir eigentlich irgendwo in einer... Am Anfang der Pandemie hat es dann sehr unbeliebte Schlagworte der neuen Normalität gegeben, aber in Wirklichkeit sind wir dann irgendwann da angekommen und haben uns eigentlich ein Gefühl ein bisschen damit abgefunden. Dafür erlaube ich mir aber heute eine andere Abschlussrunde, die ich sonst nicht mache, weil sie sehr unbeliebt ist, aber jetzt hat sie zwei Menschen, bei denen ich den Eindruck gekriegt habt, dass ihr sehr klare Anliegen und sehr klare Vorstellungen habt. Und deswegen sage ich jetzt einfach mal, was fehlt noch und was wünscht ihr euch? Das ist so diese, wie gesagt, es ist eine Frage, die sehr unbeliebt ist, aber jetzt einfach mal an die Nina. Ruh haben wir jetzt nicht geredet zum Thema Pandemie und Kindergärten und deine Arbeit, die es noch unbedingt fehlt und was wünschst du dir für die Zukunft nach der Pandemie? dass innerhalb des Kindergartens für die Kinder es wieder möglich sein wird, dass das Konzept des offenen Hauses wieder erlaubt ist. Zurzeit dürfen Kinder ja nur in einer Gruppe sozusagen sich aufhalten und können sich nicht mischen. Das soll vermieden werden. Das zerstört in meinem Fall ein ganzes pädagogisches Konzept. In meinem Haus ist es so, dass wirklich das offene Haus das Bildungskonzept ist. Kinder spielen und lernen dort, wo sie möchten und wo sie besonders motiviert sind. Das wünsche ich mir einerseits innerhalb des Hauses für die Kinder und ich wünsche mir einfach für die Elementarpädagoginnen, dass sie die Anerkennung bekommen, indem sie besser bezahlt werden, dadurch der Beruf attraktiver wirkt oder wird, Entschuldigung, und dann mehr Fachpersonal wieder kommt und in letzter Konsequenz ist dann Bildungsarbeit möglich. Und das ist das, was wir gerne tun möchten. Danke. Manuel, was haben wir noch übersehen und was wünschst du dir? Ja, das ist schwierig. Ich würde mir wünschen, dass die Clubkultur sozusagen als Kultur gesehen wird, anerkannt wird, ähnlich wie es in Deutschland vielleicht mittlerweile schon passiert ist. Nachtgastronomie hat einfach irgendwie teilweise in manchen Schichten irgendwie so einen schlechten Rufcharakter irgendwie. Vielleicht auch durch vergangene Betriebe, die das vielleicht nicht so gewissenhaft gemacht haben. Aber da würde ich mir wünschen, dass einfach das ein wenig positiver gesehen wird, gerade von denen, die einfach das Beste versuchen zu machen und sich an alles halten, dass da ein wenig das Licht für das besser ausschaut. Dass der Rufen immer so ist, wie es früher war. Ansonsten, ja, ich würde mir wünschen für die jungen Leute, dass es hoffentlich auch bald eine halbwegs Art Normalität gibt und sie sich auch im Nachtleben so austauschen können. Und so wie es vorher war sozusagen, dass das in irgendeiner Art und Weise zumindest konstant wieder angeboten werden kann, egal ob es jetzt mit welchen Maßnahmen oder ob man nur mit Test reinkommt, aber hauptsächlich die Leute können sich darauf einstellen, was gefordert ist für die Einlasskriterien, um wieder ins Nachtleben oder um wieder fortzugehen allgemein und dass das einfach konstant bleibt. wieder fortzugehen allgemein und dass das einfach konstant bleibt, aber es ist halt mal bewusst schwierig bei den dauernd wechselnden Bedingungen mit Corona und dem Virus, das man noch nicht so gut oder nicht gut genug kennt und sich dauernd verändert. Sonst ein großes Ding, das aber jetzt schon wirklich ein langes Thema ist, ich würde mir von der Stadt Linz wünschen, dass die Lustbarkeitsabgaben endlich einmal für Clubs und Diskotheken auch abgeschafft werden, nachdem es für andere Bereiche schon längst abgeschafft worden sind. Das war wirklich auch nach dem Aufsperren, nachdem das eigentlich ankündigt war, so ein bisschen auch so eine Ungerechtigkeit wieder einmal zu den ganzen Maßnahmen, die da immer waren, unter strenger Behandlung, auch noch ein ziemlicher Dämpfer. Eigentlich waren wir erfahren, dass es die noch immer gibt, sozusagen in Linz. Das wäre vielleicht so mein persönlicher Wunsch ans Christkind. Unkraut vergeht nicht. Ja, danke. Danke für diese schönen und konstruktiven Schlussworte. Danke für die Einladung. Ich bin froh, dass ich die Frage heute so gestellt habe, die ich mich sonst nicht stören traue. Dann kriege ich immer so böse Blicke. Apropos Blicke, ich spüre schon die ergriffenen Blicke meiner Kolleginnen rundherum. Es sind die letzten Minuten unseres eigentlich Großprojekts mit zehn Sendungen, danach Never Cumps, das wir heuer abgewickelt und gemeinsam gemacht haben. Durch dick und dünn, keine zweimal unter die gleichen Auflagen und Bedingungen, mit Verschiebungen. Und letztes Mal haben wir sogar dann verschieben müssen, weil die Demo uns daran gehindert hat. Also es war ein schwieriges Jahr, aber auch ein gutes, ein positives, ein konstruktives Jahr. Und es wird ein neues Jahr kommen und die Gesellschaft für Kulturpolitik wird weitermachen. Und wir werden in einer Form, aber anders sicher auch, weitermachen und zusammenarbeiten. Ich bedanke mich bei der GfK für die Einladung, für die letzten zehn Monate, die wir gemeinsam gemacht haben. Ich bedanke mich bei der Wildruth. Hallo Wildruth. Kann ich mir ein Mikro geben? Ja, wir tun noch nicht abmoderieren. Erstens einmal herzlichen Dank euch beiden, dass ihr bei der letzten Sendung dabei wart. Und ganz, ganz herzlichen Dank dir, Markus. Ganz herzlichen Dank auch an Fisch und Johannes Steininger, die da hinten sind. Und jetzt möchte ich aber dich auch noch fragen, was wünschst du dir eigentlich? Oder was ist dein Danach? Ich fange anders an, weil das nächste Jahr ist Thema und ich darf so weit vorgreifen, ist Erschöpfung. Und ich bin tatsächlich jetzt sehr, sehr erschöpft. Nicht so sehr von dieser Talkreihe, die ich sehr genossen habe, sondern auch von den letzten eineinhalb Jahren, wie ganz viele. Ich wünsche uns alle ein bisschen mehr Verständnis dafür, dass wir gemeinsam da drinnen sind. Und wir dürfen unterschiedliche Meinungen haben, wir dürfen sogar unterschiedliche Ansätze haben, aber bitte lasst uns Ansätze haben und nicht einfach beim Nein aufhören. Das ist das, was ich mir wünsche. Und ja, ich würde auch noch mich ganz gerne bedanken beim Fisch und beim Johannes Steininger da drüben. Hey, Jungs, guter Job! Außerdem bedanke ich mich für die Projektunterstützung bei der Linz Kultur, beim Land Oberösterreich und bei der Linz AG, weil das ist auch ganz wichtig. Wir brauchen auch unsere Finanzierung und unsere starken Partner. Das waren zehn Talks zum Thema danach. Ich bin jetzt selber ein bisschen ergriffen. Alle Videos zum Nachsehen, alle zehn gibt es auf der Homepage der GfK www.gfk-ooe.at und bei dorftv.at, ganz wichtig auf dem Channel GfK. Wir haben dort einiges an Views generiert und ganz, ganz viel schönes Feedback bekommen. Wir hinterlassen jetzt quasi für uns selbst ein Dokument über das Jahr 2021 und wie es diesen 20 Gästen in dieser Zeit davor und jetzt gegangen ist, was sie sich wünschen. Und ja, das war's. Danke fürs Zusehen. Schönen Abend. Danke. Wo winken wir jetzt rein? Und tschüss. Danke.